Kult und Kitsch – Von «Playboy»-Hef wird jetzt fast alles versteigert

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Kult und KitschVon «Playboy»-Hef wird jetzt fast alles versteigert

Ende November werden die Gegenstände von «Playboy»-Gründer Hugh Hefner versteigert – neben Pyjamas und Kapitänsmütze sind das über 800 Gegenstände.

Maßgeschneiderte Seidenpyjamas, das legendäre rote Abendjacket oder kitschige Statuen – beim kalifornischen Auktionshaus Julien's Auctions kommen über 800 Gegenstände aus dem Nachlass des verstorbenen «Playboy»-Gründers Hugh Hefner (1926–2017) unter den Hammer.

Der Ausstellungskatalog bietet jedem etwas, vorausgesetzt, man mag Gold und Kitsch. Bei seiner Einrichtung etwa hatte der «Playboy»-Gründer einen «einfachen» Geschmack. Je goldiger, desto besser, wie Hefs Motto lautete.

Home-Pornos aus Besitz verschwunden

Trotz Hefners eigenwilligem Geschmack ist das Interesse am Nachlass enorm. Für praktisch jedes der 838 Stücke wurden bereits Gebote abgegeben. Pro Pyjama erwartet Julien's Auctions 400 bis 600 Dollar, für die Hausjacke mehrere Tausend. Doch auch echte Schnäppchen sind dabei. Nur gegen das berühmte Hasenlogo sollte man nichts haben. Es ist fast allgegenwärtig.

Hefner war allerdings auch darum besorgt, dass gewisse Dinge nach seinem Ableben nicht in falsche Hände kommen, denn bei der Sichtung der Besitztümer fiel auf, dass weder Sextapes noch intime Nachrichten berühmter Persönlichkeiten unter den Dingen waren. Hefner soll schon Jahre vor seinem Tod veranlasst haben, eine mit Beton ausgekleidete Box anzufertigen. Dort soll er seine «Homevideos» hineingepackt haben – sein langjähriger Bodyguard soll die Box dann im Ozean versenkt haben. Ein Gentleman genießt und schweigt.

(dob/L'essentiel)

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