Konflikt in Ukraine – Waffenruhe gebrochen – fünf Tote in Mariupol

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Konflikt in UkraineWaffenruhe gebrochen – fünf Tote in Mariupol

Kiew und die Rebellen werfen sich gegenseitig vor, sich nicht an die vereinbarte Feuerpause zu halten. In Mariupol sollen erste Opfer zu beklagen sein.

Im Kriegsgebiet Ostukraine haben sich die Militärführung in Kiew und die prorussischen Separatisten Verstöße gegen die Waffenruhe vorgeworfen. Die Armee sprach am Montag von 31 Angriffen der Aufständischen innerhalb von 24 Stunden. Wie CNN berichtet, sind in Mariupol fünf Ukrainer durch Mörserbeschuss getötet worden. Die Regierungstruppen hätten im selben Zeitraum mindestens 27 Mal das Feuer eröffnet, sagte Separatistenführer Eduard Bassurin der Agentur Interfax zufolge.

In Donezk war die Lage zunächst ruhig. In der Stadt Debalzewo, auf die sich die Spannungen nach Beginn der offiziellen Kampfpause am Sonntag konzentrieren, hätten die Separatisten ein Gebäude der Miliz mit einem Artilleriegeschoss getroffen, sagte ein Mitarbeiter des Innenministeriums.

Der Generalstab in Kiew teilte mit, die Lage an dem Verkehrsknotenpunkt sei weitgehend unter Kontrolle. «Wir können unsere Stellungen in Debalzewo mit Munition und Lebensmitteln versorgen», sagte Sprecher Wladislaw Selesnjow. Die Aufständischen behaupteten weiter, bei Debalzewo seien bis zu 8000 ukrainische Soldaten eingekesselt. Separatistensprecher Denis Puschilin schlug einen Korridor vor, über den die Soldaten das Gebiet verlassen könnten. Zuvor müssten sie aber ihre Waffen niederlegen. Derzeit werde bei der Stadt weiter gekämpft, sagte er.

(L'essentiel/sda)

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