Nationalpark : Waldbrand-Gaffer behindern Löscharbeiten in der Sächsische Schweiz

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Nationalpark Waldbrand-Gaffer behindern Löscharbeiten in der Sächsische Schweiz

Im ostdeutschen Nationalpark Sächsische Schweiz brennt der Wald. Nun musste wegen zu vieler Schaulustiger der Betrieb der Kirnitzschtalbahn eingestellt  werden.

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In Deutschland reisten viele Schaulustige mit der Kirnitzschtalbahn ins Waldbrandgebiet im ostdeutschen Nationalpark Sächsische Schweiz.

In Deutschland reisten viele Schaulustige mit der Kirnitzschtalbahn ins Waldbrandgebiet im ostdeutschen Nationalpark Sächsische Schweiz.

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Deshalb teilte das zuständige Amt am Dienstagabend die vorübergehende Einstellung des Betriebs des Überlandtrams mit.

Deshalb teilte das zuständige Amt am Dienstagabend die vorübergehende Einstellung des Betriebs des Überlandtrams mit.

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Auch der bekannte Kleine Winterberg in der Sächsischen Schweiz ist vom Brand betroffen.

Auch der bekannte Kleine Winterberg in der Sächsischen Schweiz ist vom Brand betroffen.

REUTERS

Wegen zu vieler Schaulustiger im Waldbrandgebiet im ostdeutschen Nationalpark Sächsische Schweiz nahe der Grenze zu Tschechien sei der Betrieb der Kirnitzschtalbahn eingestellt worden. Das teilte das zuständige Landratsamt am späten Dienstagabend in Bad Schandau im Land Sachsen mit.

Schaulustige behindern Löscharbeiten

Am zweiten Tag der Löscharbeiten hätten die Einsatzkräfte leider feststellen müssen, dass viele Schaulustige, die vor allem mit der Kirnitzschtalbahn anreisten, die betroffenen Waldbereiche um den Kuhstall trotz Betretungsverbots aufsuchten und die Löscharbeiten behinderten, hieß es.

Die Allgemeinverfügung werde aufgehoben, sobald sich die Lage entspannt habe, so das Landratsamt weiter. Die Straßenbahn fährt von Bad Schandau aus durch das Kirnitzschtal. Die Buslinie durch das Tal wird demnach weiterhin betrieben.

Katastrophenalarm ausgerufen

Das Feuer hatte am Montag vom Nationalpark Böhmische Schweiz in Tschechien auf den Nationalpark Sächsische Schweiz übergegriffen. In Bad Schandau gilt seit Dienstag Katastrophenalarm. Touristen sollen das Gebiet meiden. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dürfen bis auf weiteres die Wälder nicht mehr betreten werden. Wohngebiete waren zunächst nicht bedroht. 

Unterdessen schien das Wetter die Einsatzkräfte am Mittwoch zu unterstützen: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig mitteilte, solle am Vormittag Regen vom Vogtland langsam ostwärts ziehen und am Mittag das Erzgebirge sowie später auch die Sächsische Schweiz erreichen. Es lasse sich aber nicht sagen, wie ergiebig der Regen ausfalle, sagte der Meteorologe vom Dienst in Leipzig.

(L´essentiel/DPA/bre)

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