Jacko auf der Bühne – War nicht einmal das Hologramm echt?

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Jacko auf der BühneWar nicht einmal das Hologramm echt?

Bei den Billboard Awards stand plötzlich Michael Jackson auf der Bühne. Oder immerhin ein Hologramm von ihm. Aber selbst das zeigte angeblich nur ein Double.

Sonntagnacht wurde Michael Jackson künstlich Leben eingehaucht: Als Hologramm performte der verstorbene King of Pop bei den Billboard Awards in Las Vegas den neuen Song «Slave to the Rhythm».

Wie erwartet war das Ganze ein Spektakel: Bereits als uniformierte Tänzer die Bühne betreten und das Intro inklusive Jackson-typischen Helikopter-Sounds erklingt, knistert es im Saal. Dann plötzlich sitzt er da, lässig auf seinem Thron: Michael Jackson, der eigentlich seit fünf Jahren tot ist.

Stammen die Aufnahmen von einem Double?

«Unbequem» nennt Vulture das Gefühl bei der Performance. Stereogum schreibt, es war «unheimlich, zynisch und vergebliche Mühe». Auch die 20-Minuten-Leser waren eher skeptisch. «Was die machen, ist pervers gegenüber den größten Meistern ihres Fachs», schrieb etwa User M.Blaser über die Hologramm-Technologie.

Nach dem Auftritt ist eine weitere Diskussion entbrannt: Schnell kam der Verdacht auf, dass die Aufnahmen, die für das Hologramm verwendet wurden, gar nicht von Michael Jackson selbst stammen, sondern von einem Imitator. «Da hat kein einziger Move wirklich gepasst. Dieser Moonwalk war viel zu trocken», heißt es etwa in den Youtube-Kommentaren. «Offensichtlich nur ein Double – trotzdem cool.»

Was denken Sie? Sah der Auftritt für sie nach dem «echten» Michael Jackson aus? Geben Sie Ihre Meinung im Poll ab.

(L'essentiel/nei)

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