Von prollig zu trendig: Warum Sangria das Kultgetränk des Sommers ist

Publiziert

Von prollig zu trendigWarum Sangria das Kultgetränk des Sommers ist

Viel zu lang musste sich Sangria wegen Malle-Reisender mit einem Proll-Image herumschlagen. Jetzt liegt das Weinmischgetränk wieder im Trend. Aber mit Stil.

von
Luise Faupel

Dass sich Sangria bei Foodies wieder über Beliebtheit freuen darf, liegt vermutlich am aktuellen Hype rund um die Baskenregion. Spanien und Frankreich sind nach der Pandemie zu noch beliebteren Urlaubszielen als sowieso schon geworden. Davon profitieren auch Kulinarik und Getränke.

Eines dieser Getränke ist Sangria. Das tief aromatische Weinmischgetränk ist der Stolz Spaniens und Portugals und seit dem Mittelalter sozusagen das Blut, das durch die Adern der Bevölkerung fließt – Sangria bedeutet Aderlass.

Die Bezeichnung Sangria ist sogar gesetzlich geschützt. Jetzt kehrt der ultimative Sommerdrink wieder auf Bartresen und Tische zurück – jedoch ohne Eimer und meterlange Rohre, wie man es vom Ballermann kennt, sondern in schicken Gläsern zum Tapas-Apéro oder als fancy Cocktail.

Das steckt in Sangria

Sangria ist vergleichbar mit einer Bowle, wird aber statt in einer großen Glasschüssel traditionell in einer bauchigen Glaskaraffee serviert. Die Zutaten können je nach Geschmack variieren.

Traditionell besteht Sangria aus Rotwein, wie spanischem Rioja, Fruchtsaft und Fruchtstücken – beim Klassiker sind das Orangen und Zitronen. Die Früchte, die du für deine Sangria wählst, sollten möglichst lang in Karaffe oder Krug schwimmen können, ohne sich aufzulösen.

Weitere Spirituosen, wie Orangenlikör oder Brandy, können nach Belieben folgen. Du kannst deine Sangria aber auch mit Wasser verdünnen – am besten nimmst du dafür Mineralwasser mit Kohlensäure. Und wer mag, fügt neben dem Fruchtsaft noch extra Zucker hinzu oder experimentiert herum:

Deine Meinung

0 Kommentare