In Luxemburg – Warum wird noch in CFL-Zügen kontrolliert?

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In LuxemburgWarum wird noch in CFL-Zügen kontrolliert?

LUXEMBURG – Ein CFL-Fahrgast hat sich irritiert an «L'essentiel» gewendet, nachdem er bei einer Kontrolle in einem CFL-Zug von einem Zugbegleiter nach dem Reiseziel gefragt wurde.

Trotz des kostenlosen ÖPNV kann es in CFL-Zügen weiterhin zu Kontrollen durch Zugbegleiter kommen.

Trotz des kostenlosen ÖPNV kann es in CFL-Zügen weiterhin zu Kontrollen durch Zugbegleiter kommen.

Editpress/Alain Rischard

Auch wenn Zugfahrten in der zweiten Klasse in Luxemburg seit rund einem Jahr kostenlos sind, ist es immer noch möglich, dass man in den Zügen auf Kontrolleure stößt. «Zugbegleiter der CFL- oder SNCB fragen nach der Fahrkarte oder dem Zielort, während der Zug noch in Luxemburg steht», berichtet ein L'essentiel-Leser, der regelmäßig auf der Strecke Luxemburg-Arlon unterwegs ist und dies als «einschränkend» und «Eingriff in die Privatsphäre» empfindet.

Die CFL begründet die Kontrollen mit «begleitenden Einsätzen der Mitarbeiter», die «die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten und Informationen liefern können». Nachfragen zum Zielort werden durchgeführt, um festzustellen, ob die Fahrgäste Fahrscheine für die Strecke im Ausland benötigen, wo der kostenlose Nahverkehr in der zweiten Klasse nicht greift, so eine Sprecherin.

Seit der Einführung des kostenlosen ÖPNV am 29. Februar 2020 werden in Luxemburg nur noch Tickets in der ersten Klasse berechnet und von Zugbegleitern kontrolliert.

(jg/L'essentiel)

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