Lästig – Weg mit dem Buchstabensalat!

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LästigWeg mit dem Buchstabensalat!

Niemand mag CAPTCHA, die lästige Sicherheitsfunktion im Kampf gegen automatische Spam-Schleudern. Ein neues Tool treibt den Buchstaben-Nonsens auf die Spitze.

Dem Wahnsinn noch eins drauf gesetzt: Crapcha gegen Captcha. (Bild: Screenshots crapcha.com)

Dem Wahnsinn noch eins drauf gesetzt: Crapcha gegen Captcha. (Bild: Screenshots crapcha.com)

Früher oder später macht jeder Internet-Nutzer Bekanntschaft mit CAPTCHA. Denn so manche Website verlangt von den Besuchern den Nachweis, dass es sich um menschlichen Besuch handelt. Dazu gilt es, eine Folge von schwer zu erkennenden Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen korrekt in ein Textfeld einzutippen.

Die Sicherheitsfunktion soll Maschinen, respektive voll automatisierte Spam-Schleudern fernhalten. Zu diesem Zweck wird per Zufallsgenerator eine Aufgabe gestellt, die nur für Menschen einfach zu lösen ist. Bei den am häufigsten vorkommenden bildbasierten CAPTCHAs wird ein Text angezeigt, der durch Filter verzerrt wurde.

Menschliche Intelligenz?

CAPTCHA steht für «Completely Automated Public Turing Test To Tell Computers And Humans Apart». In der Praxis erweist sich der Nachweis menschlicher Intelligenz allerdings als schwierig. Um die verwirrenden Darstellungen zu entziffern, sind öfters mehrere Versuche nötig. Das beansprucht Zeit und Nerven.

Der Computer-Wissenschaftler Thomas Park nimmt das Phänomen mit einem selbst entwickelten Online-Tool aufs Korn. CRAPCHA zeigt eine Folge von nicht entzifferbaren Zeichen an. Wer sich daran versucht, scheitert kläglich. Der CRAPCHA-Code kann in jede Webseite eingebunden werden. Dazu schreibt der Entwickler mit einem Augenzwinkern: Das an sich unsinnige Tool sei für alle Seiten-Betreiber interessant, die Besucher abschrecken wollen.

(L'essentiel Online / dsc)

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