Ungeplantes Vergehen – Wegen Pokémon ungewollt illegal eingewandert

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Ungeplantes VergehenWegen Pokémon ungewollt illegal eingewandert

Zwei Pokémon-Spieler aus Kanada haben nicht bemerkt, dass sie die Grenze zu den USA überquert haben. Sie wurden wegen illegaler Einwanderung festgenommen.

Kurz mal nicht aufgepasst, schon in einem anderen Land.

Kurz mal nicht aufgepasst, schon in einem anderen Land.

DPA

Wegen des Spiels Pokémon Go ist es schon rund um den Globus zu allerhand kuriosen oder heiklen Situationen gekommen. Die Liste ist bereits zwei Wochen nach dem Erscheinen der App lang: Finnische Fußballer feierten ihre Tore auf Pokémon-Art, in Deutschland verirrten sich drei Spieler in eine Schießübung des Militärs und in Luxemburg überschlug sich ein Autofahrer während der Monsterjagd.

Zwei kanadische Teenager könnten den Wahnsinn nun aber auf ein neues Level gehievt haben. Sie waren so verteift in das Spiel, dass sie illegal die Grenze zu den USA überquert haben und sogar von der Obrigkeit festgenommen wurden. Das berichtet die britische Zeitung Metro.

John South vom US-amerikanischen Grenzschutz erklärte, er habe die beiden Jungs dabei entdeckt, als sie die Grenze zum Bundesstaat Montana überschritten. Die Polizisten nahmen sie in der Nähe der Stadt Sweet Grass, die an das kanadische Coutts grenzt, in Gewahrsam. Die beiden Träumer kamen noch einmal glimpflich davon. Sie wurden rasch wieder freigelassen.

(sw/L'essentiel)

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