Konsum in Luxemburg – Weihnachten fällt dieses Jahr bescheidener aus

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Konsum in LuxemburgWeihnachten fällt dieses Jahr bescheidener aus

LUXEMBURG – Die Verbraucher in Luxemburg wollen in diesem Jahr weniger für die Feiertage am Ende des Jahres ausgeben.

Privathaushalte in Luxemburg wollen dieses Jahr im Schnitt 665 Euro für die Feiertage am Ende des Jahres ausgeben.

Privathaushalte in Luxemburg wollen dieses Jahr im Schnitt 665 Euro für die Feiertage am Ende des Jahres ausgeben.

DPA

Wie aus einer Studie von Deloitte hervorgeht, wollen die Luxemburger in diesem Jahr weniger für die Feiertage am Ende des Jahres ausgeben. Das Budget pro Privathaushalt für die Feste zwischen Weihnachten und Silvester beläuft sich dieses Jahr auf 665 Euro, das sind 12,5 Prozent weniger als die reellen Ausgaben des Vorjahres. 2013 gaben die Haushalte im Schnitt noch 760 Euro aus, erwartet worden waren 825 Euro.

Obwohl Luxemburg nach wie vor hinter Großbritannien das höchste Feiertagsbudget aufweist, belegen die Zahlen, wie pessimistisch die Stimmung unter den heimischen Verbrauchern aktuell ist.
Fast die Hälfte der 600 Befragten zeichnete ein negatives Bild über die weitere Entwicklung der heimischen Wirtschaft. 2013 waren es noch 39 Prozent. Auffallend ist, dass sich die 18- bis 24-Jährigen weniger pessimistisch als die Altersgruppe 35+ zeigen.

Bücher am beliebtesten

In Bezug auf die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum bleiben Bücher sowohl bei Schenkern (43 Prozent) als auch Beschenkten (48 Prozent) das beliebteste Produkt. «Ein Drittel der befragten Erwachsenen wünscht sich Geld als Geschenk. Wenn man selber etwas verschenken möchte, greifen 26 Prozent auf die zweitbeliebteste Kategorie Kosmetika und Parfüms zurück. Bei 12- 18-Jährigen stellen Bücher, Spiele und Geld die drei wichtigsten Geschenke dar. Die Smartphones rangieren auf Platz zehn», heißt es in der Studie.

37 Prozent der Verbraucher in Luxemburg erledigen ihre Weihnachtseinkäufe schon in der ersten Dezember-Hälfte, die meisten (39 Prozent) stürmen aber erst in den zehn Tagen vor dem Fest in die Geschäfte (39 Prozent). Der stationäre Handel erweist sich dabei nach wie vor als beliebtester Einkaufsort (64 Prozent der Einkäufe werden dort erledigt), auch wenn die Online-Bestellungen immer mehr werden (36 Prozent in diesem Jahr, 30 Prozent im Jahr 2013). «Filme, Musik und Bücher sind die drei größten Produktkategorien, die Verbraucher im Internet kaufen», sagt Deloitte.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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