Schiffsunglück in Budapest – Weitere Leiche aus der Donau geborgen
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Schiffsunglück in BudapestWeitere Leiche aus der Donau geborgen

Nach dem tödlichen Schiffsunfall auf der Donau sind die Arbeiten für die Bergung des Bootes im Gang. Währenddessen stieg die Zahl der Toten auf 20.

Gut eine Woche nach dem tödlichen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest sind neue Vorwürfe gegen den Kapitän des beteiligten Flusskreuzfahrtschiffes bekannt geworden. Gegen den 64-jährigen Ukrainer wird bereits wegen eines Vorfalls in den Niederlanden ermittelt, wie die Budapester Staatsanwaltschaft am Donnerstag bestätigte.

Ungarische Medien hatten berichtet, der Mann habe am 1. April nahe der niederländischen Stadt Terneuzen mit einem anderen Schiff der Reederei Viking einen Öltanker gerammt. Außerdem soll der Kapitän kurz nach dem Unglück auf der Donau seine Handy-Daten, wie beispielsweise den kompletten SMS-Verlauf, gelöscht haben.

Kapitän habe keinen Fehler gemacht

17 Tote

Wegen der starken Strömung konnten Taucher bisher nicht ins Innere des Schiffswracks vordringen. Am Mittwoch traf in Budapest zwar ein Kran ein, mit dem das Wrack aus der Donau gezogen werden soll. Dies wird jedoch frühestens am Wochenende möglich sein, wenn der Pegelstand der Donau gesunken ist.

(L'essentiel/fur/afp)

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