Böser Justin – Wenn ein Bieber shoppen geht ...

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Böser JustinWenn ein Bieber shoppen geht ...

... dann flippen Väter aus. Zumindest Mike Malcho. Der findet nämlich, Justin Bieber habe sich während seinem Shoppingtrip in seiner Heimatstadt wie ein Rüpel benommen.

Das ist aber auch eine Sauerei. Da kommt endlich mal einer aus der gleichen Kleinstadt in Kanada und wird berühmt und dann benimmt sich der, als gehöre ihm die Welt. So passiert im beschaulichen Stratford in Ontario. Die berühmte Person? Justin Bieber natürlich. Der war zu Besuch im Heimatort und ging erst mal zu Wal-Mart shoppen. Aber nicht im Auto wie alle anderen. Nein, Bieber nahm – ganz Normalo – den Bus. Mit Polizeieskorte versteht sich.

Im Shopping-Paradies angekommen, benahm sich Justin Bieber angeblich wie ... naja, wie Justin Bieber eben. Jedenfalls gemäss einem entrüsteten Stratford-Bewohner, der Justin kennen will seit der «so gross wie ein Grashüpfer» war. Auf seinem Facebook-Profil liess Mike Malcho seinen Gefühlen freien Lauf und rechnete mit dem Superstar ab: «Gestern marschierte Justin Bieber im Wal-Mart ein und benahm sich nicht nur gegenüber jungen Mädchen wie ein Flegel, sondern lief auch durch die Gänge, als gehöre ihm der Laden», echauffiert sich der dreifache Vater öffentlich.

«Deine Eltern müssen ja so stolz auf dich sein»

So soll das Teenie-Idol seinen Fans mit einer Taschenlampe direkt ins Gesicht geleuchtet und Essen gefuttert haben, für das er nicht bezahlt hatte. Ausserdem habe sich Justin gegenüber dem Personal respektlos verhalten. Mike Malcho, der das Gehabe des Sängers mitverfolgt hat, findet das eine Frechheit: «Ich habe dich von Anfang an unterstützt und war stolz auf dich. Ich habe dich sogar verteidigt, immer gesagt du seist nur ein Kind. Aber scheinbar verändert Geld einen doch.» Und weiter: «Sogar mein siebenjähriger Sohn weiss, was Recht und Unrecht bedeutet. Deine Eltern müssen ja so stolz auf dich sein.»

Malcho behauptet, er sei mit Justins Eltern aufgewachsen und kenne dessen Umfeld: «Viele von uns wissen mehr über dich, als deine Filme, Posts und Bücher preisgeben.» Dass sein öffentlicher Wutausbruch über Justin Bieber nur eine Masche sei, um in den Medien stattzufinden, weist der Familienvater gleich im nächsten Facebook-Post weit von sich: «Keine Dollar-Zeichen haben mich diese Zeilen schreiben lassen. Ich bin immer noch pleite und habe nur das gesagt, wofür ich einstehe. Wenn das der Papst gewesen wäre, hätte ich das Gleiche getan.» Im Grunde will Malcho mit seinem Post aber nur eines: Justin Bieber wachrütteln, um wieder jemanden zu haben, «auf den Stratford stolz sein kann».

(L'essentiel/ink)

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