Lesben-Gerüchte – Wenn ein Radiointerview in die Hose geht

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Lesben-GerüchteWenn ein Radiointerview in die Hose geht

Ein australischer Radiomoderator probiert in einem Interview Popstar Lorde eine Beziehung mit Taylor Swift anzudichten. Das geht gründlich schief.

Kyle Sandilands, Moderator beim australischen Sender KIIS 1065, ist ein gerissener Bursche. Er hatte Grammy-Gewinnerin Lorde bei sich im Studio zu Gast und witterte eine Sensation.

Hier das Protokoll des peinlichen Interviews:

Moderator: «Ich sehe euch beide überall auf Fotos. Seid ihr nun zusammen? Ich meine jetzt nicht wie Lesben, ich spreche nicht von ‹wie Ellen zusammen sein›» (Anm. der Redaktion: Er spielt auf die lesbische TV-Talkerin Ellen DeGeneres an.)

Lorde: Betretenes Schweigen.

Moderator: «Ich meine nur, ihr zwei seid befreundet, richtig?»

Lorde (platzt der Kragen): «Was meinst du damit, dass du nicht von Zusammensein im Sinne von Ellen sprichst? Hast du was gegen lesbische Frauen?»

Moderator (merkt, dass er in der Patsche sitzt): «Nein, nein, ich finde das toll.»

Er lässt nicht locker und fragt gleich nochmals nach.

Moderator: «Du bestätigst also, dass ihr zusammen seid?»

Lorde:
«Probier's nicht. Es wird nicht funktionieren.»

Damit war das Gespräch beendet. Damit Sie verstehen, warum der australische Moderator zu seiner Lesben-Vermutung kam, hier ein kleiner Abriss über die Freundschaftsentwicklung zwischen Lorde und Taylor Swift.

Die Freundschaft der Neuseeländerin Lorde (18) und der Amerikanerin Swift (24) stand anfangs auf wackligen Beinen. Die beiden hatten sogar einen veritablen Streit. Lorde ließ nämlich verlauten, dass Swift kein gutes Vorbild für junge Mädchen sei. «Sie ist so makellos, so unerreichbar. So eine Person setzt junge Frauen nur unter Druck», sagte der Popstar gegenüber verschiedenen Medien.

Offensichtlich haben sich die beiden nun ausgesprochen und versöhnt. So sehr, dass ihnen jetzt sogar eine Beziehung angedichtet wird. Die Gerüchte kamen auf, weil sie in letzter Zeit oft und innig zusammen gesehen wurden: beim Shoppen in New York, an einer Aftershow-Party der Oscars und beim gemeinsamen Feiern.

Das ganze Radiointerview hören Sie hier. Die Peinlichkeiten beginnen ab Minute 57.20.

(L'essentiel/lme)

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