Lewis Hamilton in «Call of Duty» – Wenn Stars zu üblen Schurken werden

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Lewis Hamilton in «Call of Duty»Wenn Stars zu üblen Schurken werden

F1-Weltmeister Lewis Hamilton bekommt einen Auftritt in «Call of Duty». Er ist nicht die erste Berühmtheit, die in einem Videogame auftaucht.

Lewis Hamilton gibt Gas. Auf und neben der Rennpiste und neuerdings auch in Videogames, denn der Formel-1-Weltmeister wird bald als virtueller Charakter in einem Konsolenspiel auftauchen. Die Rede ist nicht etwa von der Motorsportsimulation «F1 2017», die beim schnellen Briten auf der Hand liegen würde.

Nein, Hamilton wird im berüchtigten Ego-Shooter «Call of Duty» zu sehen sein. Im demnächst erscheinenden Ableger «CoD: Infinite Warfare» (ab 4. November für PC, PS4 und Xbox) hat der F1-Pilot als finsterer Zeitgenosse mit rotem Baseball-Cap eine Sprechrolle.

Entwickler Infinity Ward setzt schon länger auf prominente Unterstützung für seinen Shooter: Auch in den vergangenen Jahren wurden für CoD immer mal wieder Stars verpflichtet. Dieses Jahr gleich im Doppelpack, denn neben Hamilton ist auch der britische Schauspieler Kit Harington zu sehen – Jon Snow aus der Hit-Serie «Game of Thrones» verkörpert im Shooter einen Schurken. Hier sind ein paar andere Auftritte von Stars, die in Games nicht bloß Figuren ihre Stimme geliehen haben:

Kevin Spacey

Massiv beworben: Kevin Spacey als Jonathan Irons in «Call of Duty: Advanced Warfare». Der Oscar-Gewinner spielte den fiesen Chef einer paramilitärischen Organisation souverän – und trug dazu bei, dass das Game 2014 zum Top-Seller avancierte. Nicht sonderlich originell, aber eindrücklich.

Phil Collins

Eher überraschend dagegen der Auftritt von Phil Collins in «Grand Theft Auto: Vice City Stories». Im Gegensatz zu Spacey spielt der Popstar sich selbst. Weil sein Manager Geld verlocht hat, steht er auf der Todesliste. Als Spieler soll man das verhindern. So dass Collins im Game «In the Air Tonight» singen kann.

50 Cent

Der US-Rapper hat nicht nur eine Rolle, sondern gleich ein eigenes Spiel: In «50 Cent: Blood on the Sand» reist Curtis Jackson in den Nahen Osten, um eine Show zu spielen. Doch dort wird ihm ein Schmuckstück gestohlen, worauf der Rapper zum ultimativen Ego-Shooter mutiert. Ziemlich gaga, aber lustig.

Justin Bieber

So manch ein Sportfan staunte nicht schlecht, als er in «NBA 2K13» plötzlich Teenie-Star Justin Bieber auf der Bank sitzen sah. Freilich haben Celebrity-Teams in der NBA-Serie Tradition. Aber ausgerechnet «Bieps»? Die Überraschung war gelungen.

Burt Reynolds

Ziemlich irr auch der Auftritt von Burt Reynolds in «Saints Row: The Third»: Den 70s-Kultstar trifft man in voller Cowboy-Montur (plus Schnauz) und bittet ihn um Hilfe bei einem Zombie-Problem. Warum auch nicht, er ist immerhin Burt Reynolds.

Michael Jackson

Im einmaligen Leben von Michel Jackson durfte auch diese Episode nicht fehlen: Im Arcade-Beat-'em-Up «Michael Jackson's Moonwalker» tanzte sich der King of Pop in den frühen 90ern durch eine Straße voller Gangster. Saures gibts für die unter anderem mit gekonnten Dance-Moves von Jacko.

Fred Durst

Völlig abgefahren auch dieser Auftritt: Limp-Bizkit-Schreihals Fred Durst konnte man als Kämpfer in der komplett missratenen Game-Version des Kinohits «Fight Club» freischalten. Immerhin: Großmaul Durst mal so richtig zu verkloppen, das fand so manch ein Gamer eine durchaus gute Idee.

(L'essentiel/rtl)

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