Wasserabweisender Anstrich – Wer an die Wand pinkelt, soll nasse Füße kriegen
Publiziert

Wasserabweisender AnstrichWer an die Wand pinkelt, soll nasse Füße kriegen

Die deutsche Stadt Rheinfelden kämpft gegen Wildpinkler. Vor allem am Bahnhof gebe es «übelriechende Ecken». Mit einem Schutzanstrich soll der Urin zurück an den Absender.

Was kann man gegen übermäßiges Wildpinkeln tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich Rheinfelden (D). Man kann mehr öffentliche Toiletten installieren und Strafen verteilen. Diese Optionen sind auf dem Tisch. Und man kann die Wände mit einem wasserabweisenden Anstrich versehen, der den Urinstrahl auf die Füße des Wildpinklers lenkt. Auch das überlegt man sich, wie die «Badische Zeitung» (Bezahlschranke) schreibt.

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli käme der Anstrich bereits zum Einsatz und habe zu einem «deutlichen Rückgang der Verschmutzung» geführt. Darum habe man sich an die dortige Interessengemeinschaft gewandt, die schon vor Jahren die Kampagne «St. Pauli pinkelt zurück» lanciert hat. Im Visier der Rheinfelder ist vor allem der Unterführungsbereich, wo es «übelriechende Pinkelecken» gebe.

(L'essentiel/Steve Last)

Deine Meinung