Apple-Topmodell – Wer ein iPhone X möchte, muss sich gedulden
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Apple-TopmodellWer ein iPhone X möchte, muss sich gedulden

Offenbar hat Apple damit begonnen, die ersten neuen iPhones zu verschiffen. Dabei handle es sich jedoch um eine ungewöhnlich kleine Menge.

Nur gerade 46.500 iPhone X sollen die chinesischen Häfen in Zhenzhou und Shanghai verlassen haben. Diese ersten Geräte seien unterwegs in die Niederlande und die Arabischen Emirate, berichtet Xinhuanet.com.

Somit wäre die Stückzahl der ersten Lieferung deutlich kleiner als bei früheren iPhone-Launches. Das iPhone X soll bereits ab dem 3. November erhältlich sein. Ob die Produktion die Nachfrage decken kann, ist aber demnach fraglich.

Mögliche Lieferengpässe

Der Hersteller Foxconn habe die Produktion zwar angeblich von 100.000 auf 400.000 Einheiten pro Woche erhöht. Apple-Analyst Ming-Chi Kuo geht jedoch davon aus, dass bis Anfang November etwa 50 Millionen Exemplare des X vorbestellt werden.

Trotz dem verspäteten Verkaufsstart gegenüber dem iPhone 8 und 8 Plus dürfte es also kaum genug Exemplare für alle Kunden geben und das iPhone X wird wohl bis ins Jahr 2018 hinein nur schwer erhältlich sein.

Schuld ist Face ID

Dass die Produktion nicht schneller vorangehe, liege an der neuen True-Depth-Kamera auf der Vorderseite, schreibt das «Wall Street Journal». Genauer an einer Komponente, die mit Tausenden Lichtpunkten Gesichter dreidimensional analysiert und die Authentifizierung mit Face ID erst ermöglicht.

Angeblich sei es komplizierter als erwartet, das Infrarot-System zu bauen, weshalb die Produktion erst später begonnen habe. Über Lieferengpässe wird im Netz schon länger spekuliert. Ob es Apple doch noch gelingt, die Produktion bis zum Verkaufsstart zu erhöhen, bleibt abzuwarten.

(L'essentiel/swe)

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