Luxemburger Tradition – Wer hat die schönsten Péckvillercher?

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Luxemburger TraditionWer hat die schönsten Péckvillercher?

NOSPELT – Osterzeit ist Emaischen-Zeit. Am Montag wird in Nospelt wieder eine Luxemburger Tradition begangen. «L’essentiel» sucht zu diesem Anlass die schönsten Vögelchen.

Zum ersten Mal dabei: Der 24-jährige Marc Einsweiler verkauft auf der Émaischen seine Péckvillercher.

Zum ersten Mal dabei: Der 24-jährige Marc Einsweiler verkauft auf der Émaischen seine Péckvillercher.

L'essentiel

«Manchmal frage ich mich, was die Leute mit all den Vögeln machen. Egal wie viele Péckvillercher wir herstellen, am Ende der Emaischen ist nicht einer mehr da», erzählt Ed Kandel, der hobbymäßig in Nospelt töpfert. Und so werden auch am kommenden Ostermontag die Pfeifen in Vogelform auf den beiden Märkten in Nospelt und Luxemburg-Stadt wieder zu Tausenden über den Ladentisch gehen.

Die Péckvillercher sind beliebte Sammelware, was an ihrer schier endlosen Vielfalt liegt. Die von Marc Einsweiler tragen beispielsweise kleine Mütze. Zum ersten Mal verkauft der 24-Jährige in diesem Jahr seine Pfeifen: «Am Anfang war es gar nicht leicht, doch später geht es immer leichter von der Hand». Und Spaß macht es auch: «Es fordert Kreativität, ist entspannend und einfach mal etwas ganz anderes als meine Arbeit als Landmaschinenmechaniker», freut sich Einsweiler.

Stellen Sie auch Péckvillercher her oder sammeln Sie die schönen Pfeifen? Dann schicken Sie uns doch ein Foto mit Ihrer Geschichte dazu – per Mail (web@lessentiel.lu), als Nachricht bei Facebook oder per Twitter (@lessentielde). Die schönsten Péckvillercher belohnen wir.

(sg/pw/L‘essentiel)

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