Altmodische Parkuhren – Wer in Luxemburg parken will, braucht Kleingeld

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Altmodische ParkuhrenWer in Luxemburg parken will, braucht Kleingeld

LUXEMBURG – Nur nach und nach ersetzt die Hauptstadt ihre alten Parkuhren. Noch immer akzeptiert ein großer Teil lediglich Münzgeld als Zahlungsmittel.

Viele Parkautomaten in der Hauptstadt akzeptieren immer noch lediglich Münzgeld.

Viele Parkautomaten in der Hauptstadt akzeptieren immer noch lediglich Münzgeld.

L'essentiel/jg

Das Parken in der Hauptstadt ist manchmal eine Herausforderung. Wegen der Knappheit an freien Plätzen, aber auch wegen Zahlungsproblemen. «Keine Parkuhr in Bonneweg akzeptiert Kartenzahlung. Im Jahr 2021, in dem der papierlose Zahlungsverkehr die Norm ist, ist dies absolut absurd», beschwert sich L'essentiel-Leser Nicolas. In der Tat muss man in Bonneweg, wie auch in den Wohngebieten von Kirchberg, Münzgeld bei sich haben, um das Parken zu bezahlen.

«Derzeit sind in Luxemburg-Stadt etwa 1500 Parkautomaten installiert, von denen etwa 35 Prozent Bankkarten akzeptieren», so die Stadt auf L'essentiel-Anfrage. Für die restlichen 65 Prozent werden daher Münzen benötigt. «Barzahlung ist nach wie vor der offizielle Weg, um die Parkgebühr zu bezahlen», so die Stadt. Ob sich dies auch auf die Zahl der Bußgelder auswirkt, ist nicht bekannt.

Aber die Situation ändert sich allmählich. «Die Maschinen der alten Generation werden nach und nach durch modernere ersetzt», so die Sprecherin der Stadt. Die Automaten, die Bankkarten akzeptieren, seien hauptsächlich in der Oberstadt, in der Nähe des Bahnhofs und in den Geschäftsvierteln aufgestellt.


(jg/L'essentiel)

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