In Luxemburg – Wer soziale Beihilfe braucht, muss sich aktiv zeigen
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In LuxemburgWer soziale Beihilfe braucht, muss sich aktiv zeigen

LUXEMBURG – Am Dienstag wurde das Gesetz zur neuen sozialen Beihilfe (Revis) verabschiedet. Das Einkommen zur sozialen Inklusion ersetzt das garantierte Mindesteinkommen (RMG).

Revis-Empfänger müssen bei der ADEM Beweise aufbringen, dass sie aktiv auf der Suche nach Arbeit sind.

Revis-Empfänger müssen bei der ADEM Beweise aufbringen, dass sie aktiv auf der Suche nach Arbeit sind.

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Das Gesetz zum «Revenu d'inclusion sociale» (Revis), das am Dienstag verabschiedet wurde, wird Anfang des nächsten Jahres in Kraft treten. Damit ersetzt das neue Einkommen für soziale Inklusion das gesetzlich garantierte Mindesteinkommen (RMG).

Das «Revenu d'insertion sociale» (Revis) wird in zwei Komponenten aufgeteilt. Der erste Teil sieht die Bereitstellung eines Grundeinkommens für Arbeitslose im Alter von mehr als 25 Jahren vor, der andere eine Unterstützungsleistung, die die üblichen Haushaltsausgaben berücksichtigt. Jeder dieser Zuschüsse beträgt jeweils 701,19 Euro pro Person (insgesamt 1402,38 Euro pro Monat). Das garantierte Mindesteinkommen (RMG) beträgt derzeit 1401,18 Euro für eine Einzelperson. Zudem erhalten die Haushalte pro Kind künftig 217,71 Euro mehr, bei Alleinerziehenden steigt der Betrag auf 282,07 Euro.

Laut Regierung werden die Gesamtkosten für das neue Einkommen etwa 146 Millionen Euro pro Jahr betragen. Wer die neue Beihilfe beantragt, muss allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllen. Um die Beihilfe zu erhalten, muss der Empfänger gegenüber der Adem regelmäßig vorzeigen, dass er aktiv auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung ist.

(L'essentiel)

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