Wahlen in Luxemburg – Wer wählt in Luxemburg eigentlich?

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Wahlen in LuxemburgWer wählt in Luxemburg eigentlich?

LUXEMBURG - Das Statistikamt hat die stimmberechtigte Bevölkerung des Großherzogtums unter die Lupe genommen - ein untypisches Bild.

Wer wählt in Luxemburg das Parlament? Eine Analyse des nationalen Statistikamts Statec, die am Montag veröffentlicht wurde, zeichnet ein Bild, das wohl recht untypisch im Vergleich zu anderen Ländern ist.

Wer wählt in Luxemburg das Parlament? Eine Analyse des nationalen Statistikamts Statec, die am Montag veröffentlicht wurde, zeichnet ein Bild, das wohl recht untypisch im Vergleich zu anderen Ländern ist.

Wer wählt in Luxemburg das Parlament? Eine Analyse des nationalen Statistikamts Statec, die am Montag veröffentlicht wurde, zeichnet ein Bild, das wohl recht untypisch im Vergleich zu anderen Ländern ist.

Angefangen bei dem Anteil der Stimmberechtigten an der Gesamtbevölkerung: 57,4 Prozent der Einwohner Luxemburgs bestimmen, wer die politischen Geschicke des Landes leiten soll - die rund 238’000 ausländischen Bürger Luxemburgs sind von den Wahlen ausgeschlossen. Im Wahlbezirk Zentrum liegt der Anteil der stimmberechtigten Bevölkerung sogar nur bei 45,4 Prozent, aufgrund des hohen Ausländeranteils in der Hauptstadt.

Rentner und öffentlicher Sektor enorm stark repräsentiert

Auffallend ist zudem das hohe Durchschnittsalter der Wähler: Fast ein Drittel der Wähler sind mindestens 60 Jahre alt. Rund die Hälfte der Wähler sind arbeitstätig (49,9 Prozent ), ein Fünftel ist im Ruhestand (21,1 Prozent) und 2,6 Prozent der Wähler sind arbeitslos. 7,8 Prozent sind Schüler oder Studenten.

Ein wenig mehr als die Hälfte der Wähler (51,1 Prozent) sind in der Privatwirtschaft beschäftigt, 36,3 Prozent sind im öffentlichen Dienst tätig (Beamte, Angestellte und Arbeiter). Fast die Hälfte der Wähler ( 44,3 Prozent) arbeitet im öffentlichen Sektor, das heißt in der öffentlichen Verwaltung, im Bildungsbereich, im Gesundheitsbereich und im sozialen Bereich. Nur ein Wähler von zehn ist in der Industrie oder dem Baugewerbe tätig.

Bildungsabschluss und soziale Position

42 Prozent aller Wähler haben eine «mittlere» Bildungsstufe (Obere Sekundarstufe, das heißt Abitur oder Berufsabschluss) erreicht und fast ein Drittel der Wähler (31,4 Prozent) ein «niedriges» Bildungsniveau (Grundschule oder untere Sekundarstufe). Ein Viertel der Wähler (23,8 Prozent) hat ein hohes Bildungsniveau mit Universitäts- oder Hochschulabschluss erreicht.

Was die Berufsgruppen betrifft, so können vier große Klassen unterschieden werden, mit zwei Gruppen am oberen und am unteren Ende der Leiter: Die «White Collar-Berufe» (Führungskräfte, intellektuelle und wissenschaftliche Berufen, Techniker ) stellen 47,3 Prozent der gesamten Wählerschaft. Die «Blue collar»-Berufe (ungelernte Arbeiter) repräsentieren 11,3 Prozent der gesamten Wählerschaft. letztere Gruppe ist in den Wahlbezirk Norden und Süden leicht überrepräsentiert (13,8 bzw. 12,5 Prozent gegenüber 8,2 und 10,7 Prozent im Zentrum und im Osten).

Was den Familienstand angeht, so leben die meisten Wähler in einem Mehrpersonen-Haushalt mit Kindern (37,2 Prozent), 23,2 Prozent in einem kinderlosen Haushalt und 17 Prozent sind alleinstehend.

(L'essentiel Online)

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