Luxemburg – Werden Drohnen künftig Leben retten?

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LuxemburgWerden Drohnen künftig Leben retten?

LUXEMBURG - Der CSV-Abgeordnete Marc Spautz schlägt vor, das Großherzogtum mit einer mit einem Defibrillator ausgestattete «Ambulanzdrohne» auszurüsten.

Eine kleine Drohne würde zu dem Ort eines Herzstillstandes geschickt

Eine kleine Drohne würde zu dem Ort eines Herzstillstandes geschickt

AFP

Die überall im Land verteilten Defibrillatoren retten nicht genug Leben bei einem Herzstillstand. Das behauptet zumindest der CSV-Abgeordnete Marc Spautz. «Über 97 Prozent der Betroffenen sterben in Luxemburg auf Grunde ihres Herzstillstandes» sagt er.

In anderen Ländern sei die Quote weitaus niedriger. «30 oder 40 Prozent der Opfer eines Herzstillstandes können wiederbelebt werden», sagt Spautz. In einer parlamentarischen Anfrage an den Innenminister Dan Kersch fragt er, ob es nicht angebracht wäre, das Großherzogtum mit einer «Ambulanzdrohne» auszurüsten. Diese Drohne würde dann zu dem Ort geschickt, an dem jemand einen Herzstillstand erlitten hat.

«Wenn die Nothilfezentrale einen Anruf wegen einem Herzstillstand bekommt und kein Defibrillator in der Nähe ist, kann sie die Drohne direkt zu dem Notfall schicken. Dort kann die Zentrale den anwesenden Personen die benötigten Instruktionen geben» erklärt der Abgeordnete. Diese neue Technologie könnte seiner Meinung nach einen Unterschied bewirken.

(L'essentiel)

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