Kampagne zum Weltwassertag – Weshalb Leitungswasser die bessere Wahl ist
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Kampagne zum WeltwassertagWeshalb Leitungswasser die bessere Wahl ist

LUXEMBURG – Am 22. März ist Weltwassertag. Anlass, um über das Luxemburger Wasser aufzuklären, das als Trinkwasser nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schont.

18 Prozent der Einwohner Luxemburgs, trinken nie Leitungswasser, wie eine Studie kürzlich ergeben hat. Um auch sie von den Vorteilen des Wassers aus dem Hahn zu überzeugen, haben das Umweltministerium und die Wasserwirtschaftsverwaltung (AGE) sowie das Wasserversorgungsunternehmen Aluseau asbl eine Kampagne gestartet.

«Es gibt immer noch unbegründete Ängste bei einigen Bewohnern des Landes bezüglich Leitungswasser», sagt Direktor der der AGE. Viele denken, dass beispielsweise Kalk schlecht für ihre Gesundheit sei, stattdessen sei das Gegenteil der Fall. Denen, die einen schlechten Geschmack wahrnehmen und deshalb lieber zum Sprudelkasten greifen, rät Lickes einen Blick auf ihren Patronenfilter zu werfen. «Die sollen eigentlich alle sechs Monate ausgetauscht werden.» Vergisst man dies, könnten sich Braunalgen ansiedeln und dem Wasser einen muffigen oder schalen Geschmack verleihen.

Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) besteht ihrerseits auf der hohen Qualität des Leitungswassers im Großherzogtum. «Sie ist sowohl durch die luxemburgische Gesetzgebung als auch durch die europäischen Vorschriften, die sehr streng sind, geschützt», betont sie. Sowohl die AGE als auch die Gemeinden überwachten diese sehr regelmäßig. Zudem sei das Trinken von Leitungswasser nicht nur ökologisch sinnvoll, da man auf Plastikflaschen verzichte und sich den Transport mit dem Auto spare, sondern noch wirtschaftlich dazu. «Die Stadt Luxemburg hat geschätzt, dass ein Vier-Personen-Haushalt, der sich dafür entscheidet, Leitungswasser statt Flaschenwasser zu trinken, 1.500 Euro pro Jahr sparen kann», sagt Carole Dieschbourg.

(ol/L'essentiel)

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