Computerspiel-Turniere – Wie hält es Luxemburg mit dem eSport?

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Computerspiel-TurniereWie hält es Luxemburg mit dem eSport?

LUXEMBURG – Online-Videospiele erfreuen sich auch in Luxemburg wachsender Beliebtheit. Doch auf eine offizielle Anerkennung müssen eSportler noch warten.

Die Turniere der Computerspieler sind ein Publikumsmagnet, wie man vergangenen September bei der Gaming LXG in Mondorf beobachten konnte.

Die Turniere der Computerspieler sind ein Publikumsmagnet, wie man vergangenen September bei der Gaming LXG in Mondorf beobachten konnte.

Editpress/Claude Lenert

Videospiel-Wettbewerbe («eSport») spüren seit einigen Jahren starken Aufwind, vor allem in Asien, aber auch in Europa rücken die eSportler immer mehr ins Rampenlicht. Das Finale der WM im Strategiespiel «League of Legends» in Südkorea verfolgten kürzlich weltweit 205 Millionen Menschen vor dem Bildschirm.

Auch in Luxemburg ist der eSport im Kommen. «Es gab in diesem Bereich ein starkes Wachstum, der eSport hat sich mittlerweile ein eigenes Ökosystem geschaffen», sagt Sportminister Romain Schneider in einer parlamentarischen Antwort an Taina Bofferding (beide LSAP). Die Gründung eines eigenen Verbands sei jedoch vorerst nicht geplant.

Ist Zocken ein gesunder Lebensstil?

Schneider verfolgt jedoch die europäischen Diskussionen zu dem Thema. «Ob eSport als Sport im Sinne einer körperlichen Betätigung oder als sportlicher Wettkampf angesehen werden soll, sind Fragen, die gelöst werden müssen», so der Sportminister. Die Aufgabe seines Ressorts sei es, «körperliche und sportliche Aktivität» sowie einen «gesunden Lebensstil» zu fördern. Ob das Zocken und Hocken vor dem Bildschirm die Gesundheit fördert, darf zumindest angezweifelt werden.

Luxemburg werde sich aber den Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) anschließen, das sich derzeit mit dem Thema «Olympische Computer-Spiele» befasst. Allerdings muss zuerst eine Organisation gegründet werden, die Regeln vorschlägt und die Einhaltung der IOC-Kriterien garantieren kann, betont Schneider.

(L'essentiel)

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