Santé-Empfehlung: Wie man die bevorstehenden Hitzetage gut übersteht
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Santé-EmpfehlungWie man die bevorstehenden Hitzetage gut übersteht

LUXEMBURG – Hohe Temperaturen können gefährlich sein. Dr. Anne Vergison, Chefin der Gesundheitsinspektion, erklärt einfache aber wirkungsvolle Vorsichtsmaßnahmen.

von
Séverine Goffin
Wasser als Gegenmaßnahme spielt bei großer Hitze eine entscheidende Rolle.

Wasser als Gegenmaßnahme spielt bei großer Hitze eine entscheidende Rolle.

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Ende der Woche sind für Luxemburg Temperaturen ab 30 Grad angekündigt. Der Hitzeplan werde in diesem Bereich zwar noch nicht ausgelöst, «aber man muss schon aufpassen», warnt Dr. Anne Vergison, leitende Ärztin der Gesundheitsinspektion der Santé. Ein Risiko berge vor allem eine Dehydration des Körpers.

«Das Gefährliche an der Dehydrierung ist, dass sie sich erst sehr spät bemerkbar macht», so Vergison, «es kann sein, dass man keinen Durst hat aber sich bereits in einem fortgeschrittenen Dehydrationsstadium befindet.» Im schlimmsten Fall könne diese dann sogar das Gehirn betreffen.

Kinder unter sechs Monaten und ältere Menschen seien am stärksten gefährdet. Aber auch Personen, die draußen arbeiten und unter erschwerenden Bedingungen der prallen Sonne ausgesetzt seien, «zum Beispiel jemand, der auf einem Dach arbeitet, insbesondere auf einem dunklen».

Kinder und Tiere nicht im Auto lassen

Vorbeugung sei das A und O. «Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag. Wenn jemand Älteres ablehnt, etwas zu trinken, können Sie ihm eine Suppe zubereiten. Diese liefert nicht nur Flüssigkeit sondern auch Nährstoffe», rät die Ärztin, «und vor allem sollte man Kinder nicht in einem Auto lassen! Das haben wir schon zu oft gesehen.»

Wer die Hitze möglichst nicht im Haus haben möchte, kann ein paar einfache Maßnahmen ergreifen. «Man kann die Fenster früh morgens und spät abends öffnen und tagsüber die Rollläden schließen, um die Wohnung kühl zu halten und gut zu schlafen. Außerdem kann man sich mit Wasser erfrischen, ohne gleich eine komplette Dusche nehmen zu müssen – das Wasser an der Luft trocknen lassen.» Allein lebende Senioren könnten zudem einen Hausbesuch in Anspruch nehmen.

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