Regen in Luxemburg – Wieder Straßen wegen Überflutung gesperrt
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Regen in LuxemburgWieder Straßen wegen Überflutung gesperrt

LUXEMBURG – Mehrere Straßen sind nach starken Regenfällen im ganzen Land am Dienstagnachmittag wegen Überschwemmungen für den Verkehr gesperrt worden.

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Der Verkehr ist am späten Dienstagnachmittag rund um Niederkerschen und Dippach erneut durch Überschwemmungen beeinflusst.

Der Verkehr ist am späten Dienstagnachmittag rund um Niederkerschen und Dippach erneut durch Überschwemmungen beeinflusst.

L'essentiel/SG
L'essentiel/SG

Mehrere starke Regenschauer haben in Luxemburg erneut für Chaos gesorgt. So ist der Verkehr am späten Dienstagnachmittag rund um Niederkerschen und Dippach durch Überschwemmungen beeinflusst. Mehrere Straßen wurden gesperrt, so der ACL. Der Fluss Chiers ist nach teils kräftigen Regenfällen über die Ufer getreten. Autofahrern wird daher empfohlen, das Gebiet zu meiden.

Konkret handelt es sich um den CR106 zwischen Schouweiler und Dahlem, den CR111 zwischen Hivingen und Oberkerschen, die Rue de la Libération in Linger, sowie die Rue de la Chapelle und die Rue du Moulin in Sprinkingen. Auch der CR128 zwischen Haller und Befort ist überschwemmt, ebenso wie die Rue du Kiem in der Hauptstadt und die N13 bei Garnich.

« Vier Personen befanden sich im Gebäude, konnten aber in letzter Minute entkommen »

«Alles ging sehr schnell, das Wasser stieg innerhalb von fünf Minuten und es ist ziemlich ernst», sagte Manon Bei-Roller, Bürgermeisterin von Dippach, auf Anfrage von L'essentiel. Sie befand sich zu dieser Zeit in Schouweiler, wo eine darunter liegende Wohnsiedlung besonders stark betroffen war. «Wir hatten in den letzten Tagen schon viel Regen, so dass der Boden gesättigt war. Die Regenfälle des Tages haben das noch verstärkt», bestätigt Fränky Wohl vom Gemeindeamt Dippach. Ihm zufolge waren die Schäden in Sprinkingen besonders groß, wo das Wasser aus dem Fluss in eine Tiefgarage floss. «Vier Personen befanden sich im Gebäude, konnten aber in letzter Minute entkommen», sagte er. Sie waren «geschockt, aber nicht verletzt». Um 18.30 Uhr waren noch keine Verletzten zu beklagen.

Meteolux teilte mit, dass für den heutigen Dienstagnachmittag landesweit Gewitter vorhergesagt wurden mit Niederschlagsmengen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter. «Deshalb haben wir gegen 14 Uhr eine gelbe Warnmeldung herausgegeben. Es ist jedoch schwierig, die am stärksten betroffenen Orte vorherzusagen, da die Unwetter lokale Phänomene bleiben. Auf den Radarbildern haben wir die Gewitterzellen gesehen, aber das ist von Minute zu Minute sehr wechselhaft.» Luxemburg wurde bereits am 14. und 15. Juli von Überschwemmungen heimgesucht.

(jg/L'essentiel)

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