Luxemburg: «Winterlights»-Veranstalter rechnen mit mehr als 1,2 Millionen Besuchern

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Luxemburg«Winterlights»-Veranstalter rechnen mit mehr als 1,2 Millionen Besuchern

LUXEMBURG – Sieben Wochen lang hüllt sich die Hauptstadt in ihr schönstes Winterkleid. Trotz Vorfreude über die kommenden Festtage bleiben Energiesparen und Sicherheit während der Feierlichkeiten ein Thema.

von
Frédéric Lambert

Vincent Lescaut/L'essentiel

«Wegen der Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre, die von den Gesundheitsmaßnahmen in Verbindung mit der Corona-Pandemie geprägt waren, haben wir uns darauf besonnen, dass die Leute sich wieder treffen wollen», sagt Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) bei der Ankündigung der diesjährigen «Winterlights». Dieses Jahr also können sich Luxemburgs Weihnachtsmarkt-Gänger im Großen und Ganzen wieder auf einen «traditionellen» Weihnachtsmarkt freuen.

Nach den Pandemiejahren steht das Winterfestival dieses Jahr allerdings im Zeichen der aktuellen Energiekrise. Als zentrale Sparmaßnahme verzichtet man dieses Jahr auf die traditionelle Eisbahn. Außerdem hat die Stadt Luxemburg im Vorfeld erklärt, dass man die Zeiten der Weihnachtsbeleuchtung drastisch einschränken wird.

«Zu den Veranstaltungen kommen mehr und mehr Menschen»

Bei den «Winterlights» im Jahr 2021 konnten mehr als 1,2 Millionen Besucher gezählt werden. «Es ist immer schwierig, eine genaue Zahl anzugeben», sagt Patrick Goldschmidt, der Stadtschöffe für die Dienststelle Öffentlicher Raum, Veranstaltungen und Märkte («Service Espace public, fêtes et marchés») verantwortlich ist. «Wir hoffen jedoch, in den nächsten sieben Wochen wesentlich mehr Menschen anzuziehen».

«Das haben wir bereits dieses Wochenende mit dem internationalen Bazar erlebt, der auf dem Kirchberg Rekorde erreicht hat», erklärt Lydie Polfer mit Hinblick auf dessen Besucherzahlen. «Zu den Veranstaltungen kommen mehr und mehr Menschen. Wir sehen, wie wichtig der soziale Aspekt in einer Gesellschaft ist. Wir sind auf diesen Ansturm vorbereitet und hoffen, dass es keine Unfälle geben wird», so die DP-Politikerin.

Weihnachtsmarkt-Besucher erwarten 101 Hütten an vier verschiedenen Standorten verteilt:D er Lëtzebuerger Chrëschtmaart auf der Place d'Armes, der Wantermaart auf der Place de la Constitution, der Nikloosmaart auf der Place de Paris und der Wanterpark auf der Kinnekswiss. 99 Schausteller bieten außerdem verschiedene Attraktionen für Jung und Alt. 432.000 Lämpchen, die zu 100 Prozent LED-betrieben sind, werden die gesamte Hauptstadt «in eine warme und gemütliche Atmosphäre» tauchen. Man erhofft sich, durch diese Maßnahmen, eine Energieeinsparung von 30 Prozent.

Vincent Lescaut/L'essentiel

Patrick Even, Direktor der großherzoglichen Polizei in Luxemburg-Stadt, erklärte, dass von Freitag, dem 18. November 2022 bis Sonntag, dem 8. Januar 2023, besondere Maßnahmen ergriffen würden, um die Weihnachtsmärkte an den vier Standorten zu überwachen.

«Die Polizei wird vor Ort sein, um, je nachdem, wie viele Tagesbesucher kommen, den Andrang der Menschen auf dem Weihnachtsmarkt im Zaum zu halten», so Patrick Even. «Wir garantieren die Präsenz der Ordnungskräfte, um Sicherheit und öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, aber auch zivile Streifen, um auch vor kleineren Straftaten zu schützen, die bei derartigen Veranstaltungen vorkommen».

Das gesamte Programm findet sich unter www.winterlights.lu.

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