EM-Qualifikation – «Wir brauchen uns nicht zu verstecken»

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EM-Qualifikation«Wir brauchen uns nicht zu verstecken»

LUXEMBURG – Nach den beiden Siegen gegen Georgien, steht die Handball-Nationalmannschaft in dieser Woche vor zwei richtungsweisenden Spielen.

Éric Schroeder will sich mit Luxemburg gegen Italien durchsetzen.

Éric Schroeder will sich mit Luxemburg gegen Italien durchsetzen.

Editpress/Mnickels

Während am Mittwoch in Paris mit der Begegnung von Frankreich und Brasilien der Anpfiff zur Handball-Weltmeisterschaft ertönt, trifft Luxemburgs Auswahlmannschaft im zweiten Spiel der Gruppenphase der EM-Qualifikation auf Italien.

Luxemburg kann nach den beiden Siegen gegen Georgien – 31:24 in Tiflis und 35:29 in Luxemburg – mit breiter Brust in das Duell gehen. Das Hinspiel findet am Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Coque statt, das Rückspiel steigt am Sonntag auf Sizilien. «Das ist keine leichte Aufgabe. Sie treten strukturierter im Aufbau als Georgien auf und haben sehr gute Spieler. Verstecken brauchen wir uns deshalb aber nicht», sagt Luxemburgs Trainer Adrian Stot.

Konzentration über 120 Minuten

Der italienische Trainer des amtierenden Pokalsiegers im Großherzogtum, Handball Käerjeng, ist seit 2013 in Luxemburg tätig. Er erwartet ein ausgeglichenes Spiel: «Jede Mannschaft hat ihre Stärken. Italien hat starke Einzelspieler, Luxemburg dafür eine Mannschaft, die schon seit einigen Wochen zusammen und bereits in der Qualifikation angekommen ist.

Stot ist sich sicher, dass die Entscheidung über den Einzug in die zweite Quali-Runde auf Sizilien fallen wird: «Selbst ein Sieg mit zehn Toren wäre nicht genug, um dort mit angezogener Handbremse auflaufen zu können. Wir müssen die Konzentration in beiden Spielen aufrecht erhalten.»

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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