Konzert in Düdelingen – «Wir lieben das Experimentelle der Beatles»

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Konzert in Düdelingen«Wir lieben das Experimentelle der Beatles»

DÜDELINGEN - Die luxemburgische Gruppe «Tribute to the Beatles» spielt am Samstag eine Hommage an die Fab Four im Opderschmelz.

L'essentiel: Wie ist das Projekt Tribute to the Beatles entstanden?
Ady Zeimet (Gitarre): Es war im Jahr 2007, anlässlich des Jahres der Kultur. Wir hatten zur Eröffnung gespielt und, angesichts des Erfolgs, spielten wir auch zum Abschluss. Aber wir treten nur ein oder zwei Mal im Jahr auf. In diesem Jahr setzen wir nach einer Pause von zwei Jahren wieder ein. Wir hatten Zeit, über das neue Projekt zu reflektieren, denn wir versuchen, jedes Mal das Programm zu ändern.

Was bieten Sie mit der Show «Magical Mystery Night» an?
Die Show wird in zwei Teile geteilt werden. Der erste, «Black and White», versammelt die berühmtesten Hits, während der zweite, «colorée», sich auf Stücke mit experimentellen Anteilen, nah an der indischen Musik, stützt. Wir lieben die experimentelle Seite der Beatles.

Werden Sie verschiedene Versionen anbieten?
Ja, wir haben die Möglichkeit, Musik mit vielen oder wenigen Instrumente zu machen, wir passen uns an. Konzerte im Freien gestalten wir es rockiger, in dem Saal in Düdelingen wird es musikalischer mit einem Orchester sein.

Ihr seid viele in der Band. Ist das nicht schwer zu organisieren?
Grundsätzlich sind wir zehn. Alle Musiker haben auch noch andere Projekte. In Düdelingen werden 19 Musiker auf der Bühne stehen, mit einem Quintett aus Streichern und Flöte. Maximal waren wir 31 auf der Bühne.

Wann haben Sie sich in die Musik der Beatles verliebt?
Das kam von meiner Mutter. Sie hörte die Beatles, und ich liebte das ab dem Alter von drei oder vier Jahren. Und selbst in meiner Hardrock-Phase hörte ich die Beatles, auch wenn es nicht «cool» war.

Ein Universum, das Sie ein Leben lang erkunden wollen?
Das ist ein großer Gewinn. Ich lerne bei jeder Wiederholung immer noch viel.

Wenn Sie ein Album aus der Diskographie der Fab Four wählen müssten, welche wäre es?
«Abbey Road», das bleibt mein Favorit. An zweiter Stelle steht «Revolver».

(Cedric Botzung/L'essentiel)

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