Luxemburger Ski-Touristen – «Wir machen nichts Verbotenes»

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Luxemburger Ski-Touristen«Wir machen nichts Verbotenes»

SCHWEIZ/LUXEMBURG – Während die Pisten in den Nachbarländern geschlossen sind, nutzen viele Luxemburger trotz Corona-Pandemie die Schweiz als Ziel für den Winterurlaub.

Ski-Tourismus in der Schweiz ist trotz Corona-Pandemie weiterhin erlaubt. Auch viele Luxemburger nutzen die Möglichkeit für eine Auszeit.

Ski-Tourismus in der Schweiz ist trotz Corona-Pandemie weiterhin erlaubt. Auch viele Luxemburger nutzen die Möglichkeit für eine Auszeit.

Trotz der Corona-Pandemie fahren immer noch Urlauber in die Schweiz zum Skifahren. Während die Skilifte in Italien, Frankreich und Österreich stillstehen, bleiben die Schweizer Alpen weiterhin für Wintersportler offen. Seit Beginn des Jahres hat der ACL immerhin 1939 Schweizer Vignetten verkauft. Das ist etwa halb so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Lucas* ist einer dieser Luxemburger Ski-Urlauber und hat mit fünf Verwandten einen Ski-Ausflug in die Schweizer Alpen gemacht, um «frische Luft zu schnappen, die Arbeit und alles andere zu vergessen». Die kleine Reisegruppe ließ sich im Vorhinein testen und fuhr dann durch Deutschland für fünf Tage in eine Ferienwohnung im schweizerischen Graubünden.

«Man musste die Maske tragen, wenn man im Imbiss auf den Terrassen oder bei den Skiliften etwas gegessen hat. Die Leute waren sehr diszipliniert», berichtet Lucas, der das schlechte Image von Menschen auf Reisen derzeit nicht versteht. «Wir machen nichts Verbotenes und ich glaube wirklich nicht, dass wir hier beim Skifahren im Freien mehr Risiken eingehen als im Büro in Luxemburg.»

*Der Vorname wurde geändert

(nm/fl/L'essentiel)

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