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Coronavirus in Luxemburg«Wir stecken nicht in der dritten Welle der Pandemie»

LUXEMBURG - Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit äußerte sich zum derzeitigen Infektionsgeschehen in Luxemburg.

Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit.

Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit.

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Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind in Luxemburg 127 Menschen an oder mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Drei weitere Opfer wurden zwischen dem vergangenen Donnerstag und dem heutigen Montag gezählt. Davor gab es am 17. August den letzten Todesfall. «Die letzten Opfer waren über 70 Jahre alt», sagt der Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit im Gespräch mit L'essentiel.

Da es zurzeit so viele Neuinfektionen gibt, kämen auch wieder mehr Menschen, die zur Risikogruppe zählen, in Kontakt mit Infizierten. Wie Schmit erklärt, sei die Zahl der Opfer jedoch vergleichsweise klein. Im März und April sowie zum Ende des Sommers sei diese deutlich höher ausgefallen.

«In den letzten Tagen haben wir eine Zunahme der Infektionen registriert. Wir stecken aber nicht in der dritten Welle der Pandemie», so Schmit weiter, sagt er. Wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht, fielen von 424 durchgeführten Tests 26 positiv aus. Derzeit werden 24 Corona-Patienten in den Krankenhäusern behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation.

(th/L'essentiel)

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