Bypass am Kreisel Serra – «Wir wollen den Verkehr damit beruhigen»

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Bypass am Kreisel Serra«Wir wollen den Verkehr damit beruhigen»

LUXEMBURG - Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) eröffnete am Mittwoch die Umgehungsstraße am Kreisel Serra.

Hier rauchen täglich die Köpfe der Autofahrer. Insbesondere zur Rush Hour. Der Kreisel Serra auf dem Kirchberg ist nicht erst seit der Eröffnung der Nordstrooss ein Nadelöhr. Nun wird sich die Situation wahrscheinlich entspannen. Am Mittwoch wurde die Umgehungsstraße feierlich in Betrieb genommen. Diese sorgt für einen direkten Anschluss des Stadtteils Kirchberg mit der A1 - ohne die Fahrt durch den Kreisverkehr.

Von der Avenue John F. Kennedy kommend, geht es nun rechts am Kreisel vorbei in einen Tunnel, der direkt auf die Autobahn führt. Insgesamt hat der neue Bypass eine Länge von 810 Metern. «Die Idee dahinter ist, den Verkehr auf dem Kirchberg zu beruhigen und den Kreisel zu entlasten», sagt Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) bei der Einweihung. «20 Prozent des Verkehrs aus dem Kreisel sollen künftig über den Bypass fließen.»

28 Millionen Euro verbaut

Die Umgehung ist insbesondere für die Autofahrer gedacht, die nach Frankreich oder Belgien wollen. Angesichts des dichten Verkehrs weichen derzeit viele Fahrer durch die Innenstadt aus. Auch dies soll künftig durch die neue Möglichkeit vermieden werden. Nach Angaben der Regierung beliefen sich die Baukosten auf 28 Millionen Euro.

Dennoch ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Bis zur Wiedereröffnung am 9. November wird der Kreisel um eine dritte Spur erweitert. Anfang 2016 soll ein neuer Zubringer auf die A6 gebaut werden. Zudem sollen bis 2017 eine Tram-Haltestelle, eine für Busse sowie eine P&R-Anlage entstehen.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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