J.J. Abrams – Wird er Hollywoods mächtigster Regisseur?

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J.J. AbramsWird er Hollywoods mächtigster Regisseur?

Von «Lost», über «Mission: Impossible», «Star Trek», bis hin zu «Star Wars» – J.J. Abrams hat scheinbar schon alles gemacht. Mit einem neuen Megadeal will er aber noch mehr.

ARCHIV - 12.10.2014, Gro�britannien, London: US-Film- und Fernsehproduzent J.J. Abrams kommt zur Premiere von 'Rosewater' auf dem 58. BFI London Film Festival. �Star Wars�-Regisseur J.J. Abrams (52) hat in seinem ersten Tweet zum Drehstart von �Episode IX� an die verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher erinnert. (zu dpa �Drehstart f�r �Star Wars: Episode IX� - erster Tweet von J.J. Abrams� vom 02.08.2018) Foto: Andrew Cowie/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 12.10.2014, Gro�britannien, London: US-Film- und Fernsehproduzent J.J. Abrams kommt zur Premiere von 'Rosewater' auf dem 58. BFI London Film Festival. �Star Wars�-Regisseur J.J. Abrams (52) hat in seinem ersten Tweet zum Drehstart von �Episode IX� an die verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher erinnert. (zu dpa �Drehstart f�r �Star Wars: Episode IX� - erster Tweet von J.J. Abrams� vom 02.08.2018) Foto: Andrew Cowie/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Andrew Cowie

Produzent und Regisseur J.J. Abrams scheint in Hollywood zur Zeit überall seine Finger im Spiel zu haben. Nachdem er mit diversen TV-Serien berühmt wurde («Alias», «Lost»), lieferte er 2006 mit «Mission: Impossible III» gleich seinen ersten Hollywood-Blockbuster ab, der ihm den Weg zu anderen Mega-Franchises ebnete. Zuerst reanimierte er «Star Trek» und wurde dann von Disney für das Großprojekt «Star Wars: Das Erwachen der Macht» eingespannt, welches mit einem Einspielergebnis von 2,068 Milliarden US-Dollar zum dritterfolgreichsten Film aller Zeiten wurde.

Zur Zeit produziert der 52-Jährige den neunten Teil der «Star Wars»-Saga und verhandelt gleichzeitig mit mehreren Hollywood-Studios um einen 500 Millionen Dollar-schweren Vertrag, wie das Branchen-Portal Variety berichtet. In dem Rahmen soll Abrams dann nicht nur Filme und Serien entwickeln, produzieren und inszenieren, sondern auch digitale Inhalte, Musik, Videospiele und andere Produkte. Auch Vergnügungspark-Attraktionen sollen Teil des Deals sein.

Zur Zeit sind Variety zufolge Disney, Universal und Warner im Rennen, wobei der Mickey-Maus-Konzern die Nase vorne hat, weil die Zusammenarbeit im «Star Wars»-Universum so gut funktionierte. Streaming-Portale wie Netflix habe aufgrund des Deal-Spektrums wohl keine Chance. Wer letztendlich das Rennen macht, wird die Zukunft zeigen. Die Kinozuschauer können sich erst am 19. Dezember 2019 wieder von Abrams Qualitäten überzeugen. Dann startet sein neuer «Star Wars»-Film in den Kinos.

(dm/L'essentiel)

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