Nach dem Ausscheiden – Wird Etienne Schneider der nächste ESA-Chef?

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Nach dem AusscheidenWird Étienne Schneider der nächste ESA-Chef?

LUXEMBURG – Erst mal Zeit mit der Familie verbringen und in Ruhe die Optionen ansehen. Eine Möglichkeit: 2021 wird der Chefposten bei der europäischen Raumfahrtagentur frei.

Schneider könnte 2021 Direktor der ESA in Paris werden.

Schneider könnte 2021 Direktor der ESA in Paris werden.

Étienne Schneider hatte am 23. Dezember die Spekulationen über seinen Rücktritt aus der Regierung beendet. Dabei sagte er auch, dass er sich zunächst der Familie widmen wolle. Einen direkten Wechsel in einen anderen Job schloss er aus. Jetzt heizt der Quotidien die Spekulationen um einen neue berufliche Perspektive des scheidenden Wirtschaftsministers erneut an.

In dem Bericht wird Schneider mit dem Direktorenposten bei der europäischen Weltraumagentur ESA in Verbindung gebracht. Mehrere Mitgliedsländer haben Schneider den Job offenbar angetragen, wie er gegenüber der Zeitung bestätigte. Eine Entscheidung wolle der Vize-Premier aber nicht treffen bevor seine Amtszeit offiziell beendet ist, sagte Schneider gegenüber Paperjam.

Februar ist Schluss

Am 4. Februar wird Schneider, bei einem Termin mit Großherzog Henri, seinen Rücktritt formal vollziehen. Der Großherzog muss den Rücktritt von Schneider annehmen. Der scheidende Vize-Premierminister knüpft seine Zusage für die Chefposition bei der ESA bereits an Reformen bei der Weltraumagentur. Die Agentur müsse «schneller und wettbewerbsfähiger» werden, sagte Schneider auf Nachfrage von Paperjam.

Eile ist in der Sache nicht geboten. Das Mandat des aktuellen ESA-Direktors Jan Wörner läuft noch bis zum Ende des Sommers 2021. Der 65-jährige Deutsche ist seit 2015 Direktor der ESA in Paris. Für Schneider könnte der Schritt nach Paris ein echter Traumjob sein. Schließlich war die Raumfahrt eines der wichtigsten Themen seiner zurückliegenden Amtszeit.

(L'essentiel)

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