Luxemburger Fifa17-Spieler – WM-Abenteuer für «Ciscinho» nach Vorrunde beendet
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Luxemburger Fifa17-SpielerWM-Abenteuer für «Ciscinho» nach Vorrunde beendet

PARIS/LUXEMBURG - Er hatte sich viel vorgenommen - und am Ende schnupperte Francisco «Ciscinho» Munoz auch an der K.o.-Phase der «Fifa17»-Weltmeisterschaft.

Wäre er einen Tick besser gestartet, wer weiß, wo das Ganze geendet hätte. Doch der «Fifa17»-Gott war an diesem Wochenende nicht auf der Seite von Francisco «Ciscinho» Munoz. Der Luxemburger musste nach der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Paris die Heimreise antreten.

Dabei hatte Munoz gleich zu Beginn am Samstag eine der denkbar schwersten Aufgaben vor der Brust. Er bekam es mit Lucas «Daxe» Cuillerier, der in diesem Jahr von Paris Saint-Germain unter Vertrag genommen wurde. In einem engen Match musste sich der Luxemburger mit 2:0 geschlagen geben. Wie dicht der 22-Jährige an der Weltspitze ist, belegt die Tatsache, dass sein erster Kontrahent den Wettbewerb am Montagabend gewann und nun neuer Weltmeister ist.

Schlechter erster Tag

Nach dieser zu erwartenden Niederlage hatte «Ciscinho» aber immer noch alles in der eigenen Hand. Schließlich musste er in seiner Achtergruppe nur unter die ersten Vier kommen, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. Im zweiten Spiel kreuzte er mit Lars «PrimeTurbo» Korreborg die Klingen. Erneut war es eng - und erneut zog Munoz knapp mit 1:2 den Kürzeren. Nun stieg natürlich auch der Druck. Nach dem 1:1 gegen Miłosz «Milosz93» Bogdanowski musste im vierten Spiel des Tages der erste Sieg her. Aber es sollte einfach nicht sein. Gegen Daniel «Bubu» Butenko gab es ein 1:2.

Am zweiten Tag musste Munoz alle drei Spiele gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Und die wollte der Luxemburger nutzen. Mit dem 1:0 über Anbarasu Sujay konnte der 11F-Gaming-Zocker seinen ersten Erfolg einfahren. Kurz darauf siegte Munoz mit 3:0 gegen Sattar Hoosein. Vor dem letzten Spiel war das Achtelfinale also plötzlich wieder drin. Wenn er gegen Vitaliy «Labotryas» Mukha gewinnt und der Vierte Bogdanowski keinen Dreier einfährt, stünde Munoz in der K.o.-Runde. Doch mit dem 1:3 in seinem «Endspiel» waren alle Träume ausgeträumt.

(hej/L'essentiel)

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