Bommeleeër-Affäre – Wollte Frieden die Justiz ausbremsen?
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Bommeleeër-AffäreWollte Frieden die Justiz ausbremsen?

Als Justizminister soll Luc Frieden wenig Begeisterung für die Wiederaufnahme der Ermittlungen im Bommeleeër-Dossier gezeigt haben.

Frieden habe zwischen 2002 und 2007 den Sinn neuer Ermittlungen nicht eingesehen und habe wiederholt versucht, diese in Frage zu stellen, schildert Radio 100,7 die Reaktionen des damaligen Justizministers Luc Frieden auf die Verstärkung der Ermittlungen um die Sprengstoffanschläge in den 1980er Jahren.

Frieden habe zwischen 2002 und 2007 den Sinn neuer Ermittlungen nicht eingesehen und habe wiederholt versucht, diese in Frage zu stellen, schildert Radio 100,7 die Reaktionen des damaligen Justizministers Luc Frieden auf die Verstärkung der Ermittlungen um die Sprengstoffanschläge in den 1980er Jahren.

Der frühere Justiz- und derzeitige Finanzminister Luc Frieden (CSV) soll in der Vergangenheit wenig Begeisterung für die Wiederaufnahme der Ermittlungen im Bommeleeër-Dossier gezeigt haben.

Die neuen Informationen stammen von Generalstaatsanwalt Robert Biever, nachdem Radio 100,7 bereits im März über die zweifelhafte Haltung des damaligen Justizministers berichtet hatte. Frieden hatte umgehend dementiert und dem Radiosender eine «unseriöse Berichterstattung vorgeworfen. Minister Luc Frieden und Generalstaatsanwalt Robert Biever müssten sich vor dem Parlament erklären, fordert die Fraktion von déi Gréng am Donnerstag. Der parlamentarische Justizausschuss sollte zu einer Dringlichkeitssitzung zusammentreten.

Frieden habe zwischen 2002 und 2007 den Sinn neuer Ermittlungen nicht eingesehen und habe wiederholt versucht, diese in Frage zu stellen, schildert Radio 100,7 die Reaktionen des damaligen Justizministers Luc Frieden auf die Verstärkung der Ermittlungen um die Sprengstoffanschläge in den 1980er Jahren. Er soll sogar dafür plädiert haben, die Affäre ad acta zu legen. Mehrmals habe er nachgehakt, ob die Ermittlungen tatsächlich notwendig seien.

(L'essentiel Online/mth/tageblatt.lu)

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