Er will Radler umtreten – Wutentbrannter Autofahrer legt sich komplett ab
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Er will Radler umtretenWutentbrannter Autofahrer legt sich komplett ab

Ein Autofahrer fährt sehr eng an einem Radler vorbei. Der lässt sich das nicht bieten. Daraus entwickelt sich ein wunderbares Schauspiel mit famosem Ende.

Das Ende ist gigantisch. Das Sahnehäubchen auf eine aberwitzige Situation in England. Der Autofahrer rennt dem Radler wutentbrannt hinterher, flucht und schreit. Er tritt gegen den Hinterreifen - und dann geschieht das, was einfach geschehen muss.

Doch der Reihe nach. Die Geschichte beginnt harmlos. Ein Fahrradfahrer zuckelt die Straße entlang. Hinter ihm ein offenbar gereizter Autofahrer. Schnell verliert dieser die Nerven und rasiert den Radler beim vorbeifahren. Das lässt dieser sich nicht gefallen und verfolgt den Wagen. Das Gute: Er hat zwei Kameras an seinem Bike, sodass die Nachwelt Zeuge dieses epischen Meisterwerks sein kann. Denn dann geht's richtig los.

Der Radler stellt den Fahrer zur Rede. Der ist gleich auf 228 und flucht was das Zeug hält. Das beliebte englische Schimpfwort «f...» ist in dem 4-Minuten-Clip etwa 53 Mal zu hören. Hier das Wesentliche des Disputs:

Autofahrer: «Du fährst zu weit in der Mitte, Idiot.»
Fahrradfahrer: «Du hast mich fast gerammt, Penner.»
Autofahrer: «Die Straße gehört nicht dir, Pfeife.»
Fahrradfahrer: «Ich zeig das Video der Polizei, Trottel.»
Autofahrer: «Du trägst kein Helm, Schwachkopf.»
Fahrradfahrer: «Du bist nicht angeschnallt, Hanswurst.»

Dann verliert der Autofahrer richtig die Nerven. Er steigt aus. Es kommt zu einem Tumult. Dann steigt er wieder ein. Ende? Nein. Als der Fahrradfahrer zu Lachen beginnt, läuft das Fass, also der Mann, endgültig über. Er welzt sich aus dem Wagen. Er will die Kamera. Der Radler sucht das Weite. Der Autofahrer sprintet hinterher. Und dann ist es soweit. Aber seht einfach selbst...

(Henning Jochum/L'essentiel)

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