Verkehr in Luxemburg – Zahl der schweren Verletzungen sinkt
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Verkehr in LuxemburgZahl der schweren Verletzungen sinkt

LUXEMBURG - Die Bilanz der Verkehrsunfälle 2016 wurde an diesem Dienstag vorgestellt. Es gibt einige Lichtblicke.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es in Luxemburg weniger schwere Crashs.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es in Luxemburg weniger schwere Crashs.

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32 Menschen starben 2016 nach Unfällen auf den Straßen in Luxemburg. Jedes Opfer ist eines zu viel, sagte Infrastrukturminister François Bausch am Dienstag. Bei der Präsentation der Unfallbilanz 2016 sah der Grünenpolitiker jedoch auch «ermutigende» Aspekte. So fiel die Zahl der Verkehrstoten von 36 auf 32 und es gab 941 Unfälle im Gegensatz zu 983 im Jahr davor.

Der bedeutendste Rückgang konnte bei den schweren Verletzungen verzeichnet werden. Waren es 2015 noch 319, so ging die Zahl um 22 Prozent auf nur noch 249 zurück. Einen ähnlichen Trend gab es bereits zwischen den Jahren 2014 und 2015. Und das, obwohl die Zahl der Autos seit 2000 stetig steigt. Bausch hofft, das europäische Ziel für Luxemburg zu erreichen. Dieser Dreijahresplan sieht vor, dass das Großherzogtum im Jahr 2020 «nur» noch 16 Todesfälle und 133 schwere Verletzungen zu beklagen hat.

Viele Fußgänger betroffen

Im Einzelnen waren an den schweren Unfällen zu 43 Prozent Autos beteiligt. In 20 Prozent der Fälle waren Motorradfahrer verwickelt, ebenso oft hatten Fußgänger etwas damit zu tun. Die meisten Opfer gab es in den Altersgruppen von 25 bis 34 Jahren und von 45 bis 54 Jahren.

Bei einem von drei tödlichen Unfälle war erhöhte Geschwindigkeit im Spiel. 2015 war es noch jeder zweite. Auf Platz zwei der Ursachen folgt der Alkoholkonsum. Aber auch hier ging die Zahl im Vergleich zum Vorjahr zurück.

(NC/L'essentiel)

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