In Luxemburg – Zahl der Verkehrstoten ist 2018 gestiegen

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In LuxemburgZahl der Verkehrstoten ist 2018 gestiegen

LUXEMBURG – 36 Menschen sind 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Im Jahr 2017 waren es noch 25. Das Mobilitätsministerium plant, weitere Radargeräte einzusetzen.

2018 sind elf Menschen mehr als 2017 im Straßenverkehr umgekommen.

2018 sind elf Menschen mehr als 2017 im Straßenverkehr umgekommen.

L'essentiel

36 Menschen verloren 2018 auf Luxemburgs Straßen ihr Leben. Das zeigen die am Freitag von Mobilitätsminister François Bausch veröffentlichten Zahlen. Das sind elf Menschen mehr als 2017. Damit ist das Großherzogtum wieder auf dem Niveau von 2015: «Das gute Ergebnis von 2017 konnte 2018 nicht wieder erreicht werden», bedauert Bausch. In den letzten fünf Jahren war der Trend rückläufig gewesen. Allerdings gab es 2018 zwei Unfälle, die sieben Todesfälle verursachten. Diese verzerren die Statistik.

Im Einzelnen starben 2018 19 Autofahrer, neun Motorradfahrer, drei Radfahrer, drei Fußgänger, ein Van-Fahrer und ein Quad-Fahrer auf der Straße. «Geschwindigkeit, gefährliches Verhalten, Drogen- oder Alkoholkonsum sind die Hauptursachen für Unfälle», erklärt Bausch. Eine wichtige Unfallquelle ist die Ablenkung am Steuer durch Smartphones. Das Ministerium will darauf in Zukunft besser reagieren.

Mehr Radargeräte

Am Montag wird ein Aktionsplan zur Gewährleistung der Straßenverkehrssicherheit vorgelegt. «Zusätzliche Radargeräte werden auf Straßen installiert, darunter auch Abschnittsradargeräte, um die Geschwindigkeit zu reduzieren», sagt Paul Hammelmann, Präsident der Verkehrssicherheit. Um die Zahl der getöteten Motorradfahrer zu verringern, werden außerdem auf bestimmten gefährlichen Straßen oder Kurven doppelte Geländer angebracht.

2019 gab es bisher weniger tödliche Unfälle als 2018: «Wir haben bis zu diesem Tag fünf Todesfälle gezählt. Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Fälle», stellt Bausch fest.

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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