Griechische Trauminsel – Zehn Geheimtipps für Santorini
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Griechische TrauminselZehn Geheimtipps für Santorini

Santorini gehört zu den schönsten Inseln Europas. Doch welches Hotel soll man buchen, wo essen gehen und welche Ausflüge unternehmen? Wir zeigen es dir.

Santorini ist ein Traum – aber teils auch sehr touristisch. Mit unseren Reisetipps holst du das Beste aus deiner Santorini-Reise.

Santorini ist ein Traum – aber teils auch sehr touristisch. Mit unseren Reisetipps holst du das Beste aus deiner Santorini-Reise.

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Zuallererst eine kurze Erklärung zu den vier populärsten auf dem Kraterrad gelegenen Orten: Suchst du eher die Ruhe und eine stilvolle Umgebung, dann bist du in Imerovigli richtig. Falls du etwas mehr, aber doch nicht zu viel Leben möchtest, wird dir das nebenan gelegene Firostefani entsprechen. Die Hauptstadt Firá wiederum zeigt sich touristisch quirlig. Und Oia ist gleichzeitig wunderhübsch und wahnsinnig touristisch.

1. Lust auf eine Beach Bar am Meer?

Santorini verfügt über vielerlei kleinere und größere Strände. Was meist fehlt ist Schatten und die Sonne kann auf der Insel doch ziemlich stark sein. Unser Tipp: Sich eine Beach Bar suchen und für einen Tag einen Liegestuhl mit Sonnenschirm genehmigen. Eine besonders schöne ist die Theros Wave Bar im Süden der Insel am Vlychada Beach. Bereits die Anfahrt ist spektakulär. Man fährt durch eine karstige Landschaft, die ausschaut, als würde man den Mond überqueren. Das Meer ist hier angenehm ruhig zum Baden und Snacks wie auch Getränke kann man direkt vom Liegestuhl aus bestellen.

2. Das spektakulärste Restaurant von Santorini

Auf einem Felsen hoch über dem Ägäischen Meer, im Rücken der Kraterrand an den sich die kleinen weißen Häuser schmiegen – die Lage des Restaurant Lycabettus ist schlicht einzigartig. Wer hier bucht, möchte einen speziellen Abend verbringen. Das Essen wird in Mehrgängern serviert und kommt als hochwertiges Fine-Dining-Erlebnis daher. Wer gleich hier nächtigen möchte, kann das. Denn das Restaurant gehört zum Hotel Andronis Luxury Suites. Hier macht außerdem auch das Frühstück ziemlich viel Spaß.

Die selbst ausgewählten Leckereien werden einem direkt aufs Zimmer serviert – welche alle einen freien Blick aufs Meer und einen eigenen Pool haben.

3. Santorinis Hotelzimmer mit der wohl besten Aussicht

Das luxuriöse The Vasilicos ist ein kleines, feines, familiengeführtes Hotel mit großzügigen Suiten, die alle über ihren eigenen Balkon mit Sicht auf den Kraterrand und das Meer verfügen. Hier ist jede Suite ein Traum – eine hat jedoch ein ganz spezielles Merkmal. Die Belvedere Suite befindet sich am äußersten Rand der Klippe und so kann man – neben den Sonnenuntergängen – zur linken Seite die Orte Firostefani und Fira sehen und zur rechten Seite Imerovigli.

Eine Suite mit besserer Aussicht zu finden, wird auf Santorini schwierig. So genießt man es, wenn einem das Mittags- oder Abendessen direkt auf dem eigenen Balkon serviert wird. Und man im eigenen Pool baden geht und der Blick aufs Meer schweift.

4. Das Pompeji von Santorini

Vor rund 3500 Jahren löschte ein Vulkanausbruch das Leben auf der Insel aus. Die Ausgrabungsstätte Akrotiri ist in erstaunlich gutem Zustand. Die Ruinen befinden sich geschützt in einer riesigen Halle im Süden der Insel und sind definitiv einen Besuch wert.

5. Auf zur Kraterwanderung

Meist bewegt man sich auf einer Ferieninsel nicht allzu viel. Doch etwas Bewegung schadet bekanntlich nicht und da bietet sich eine Wanderung von Fira nach Oia auf dem Kraterrand an. Den Weg kann man kaum verpassen – einfach immer auf dem Hauptweg entlang des Kraters bleiben. Heißer Tipp: Morgens nicht zu spät loswandern, damit man vor der Mittagshitze in Oia ankommt. Die Strecke ist zehn Kilometer lang und die Wanderung dauert rund drei Stunden.

6. Authentisches Essen beim Griechen

Neben schicken und ausgefallenen Restaurants möchte man auch mal richtig bodenständige, aber feine griechische Kost. Wärmstens zu empfehlen sind das Aktaion in Firostefani, das Anogi und das Aegean in Imerovigli. Bei allen gilt: unbedingt im Voraus reservieren.

7. Auf Santorini hat Weinanbau Kultur

Es wächst nicht viel auf der kargen Insel Santorini. Doch der Weinanbau wird hier mit viel Leidenschaft kultiviert. Ein Erlebnis sind die Weindegustation auf dem Weingut Vassaltis Vineyards. Während der Degustation von wahlweise drei bis fünf Weinen wird man mit kleinen Häppchen verwöhnt.

8. Die Stadt auf dem Hügel

Der Kraterrand mit seinen hübschen Orten ist definitiv Santorinis touristischer Magnet. Doch ein Ausflug ins Zentrum lohnt sich. Speziell nach Pyrgos, einer Stadt, die erhaben auf einem Hügel steht. Hier bummelt man durch die verwinkelten Gassen, gönnt sich einen Kaffee oder gleich ein Mittagessen.

9. Lohnt sich nicht: der Red Beach

Der Red Beach ist eines der sogenannten Highlights der Insel. Doch wir finden: ein Besuch lohnt sich nicht. Klar, der Strand ist schön – doch schöne Strände gibt es auf Santorini noch viele weitere. Der Red Beach ist überlaufen und wer keinen Sonnenschirm mitbringt, wird hier kaum einen Flecken Schatten finden.

10. Solltest du meiden: Oia tagsüber besuchen

Oia ist eine Perle – ein wunderhübscher Ort. Das zieht natürlich Massen an Touristen und Touristinnen an. Vor allem tagsüber kann Oia derart gut besucht sein, dass man in einer Einerkolonne durch die Gassen geht. Besser du reservierst dir für abends ein Restaurant und genießt hier die Stimmung, wenn die Tagestouristen und -touristinnen (viele von den Kreuzfahrtschiffen) den Ort verlassen haben.

(L'essentiel/Martin Hoch)

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