Bitcoin: Zentralafrikanische Republik führt Bitcoin als legales Zahlungsmittel ein
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BitcoinZentralafrikanische Republik führt Bitcoin als legales Zahlungsmittel ein

Die Zentralafrikanische Republik ist somit nach El Salvador das zweite Land der Welt, das Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Reportage: Unterwegs im Crypto-Valley: Am Zugersee sammeln sich immer mehr internationale Unternehmen, die auf die virtuelle Währung Bitcoin setzen. Niklas Nikolajsen, Chef von Bitcoin Schweiz, an der Finance 2.0, einer Konferenz über die nächste Generation der Finanzdienstleister.
23.09.2015
(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Ein weiteres Land akzeptiert Bitcoin als legales Zahlungsmittel.

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Die Zentralafrikanische Republik akzeptiert künftig die Kryptowährung Bitcoin als legales Zahlungsmittel. Präsident Faustin Archange Touadera unterschrieb ein entsprechendes Gesetz, wie sein Stabschef Obed Namsio am Mittwoch mitteilte. Die Zentralafrikanische Republik ist somit nach El Salvador das zweite Land der Welt, das Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Das Parlament hatte das entsprechende Gesetz zuvor einstimmig beschlossen. Das Präsidialbüro hob hervor, dass die Zentralafrikanische Republik der erste Staat in Afrika sei, der Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Bereits am 7. September 2021 hatte das mittelamerikanische El Salvador die Einführung des Bitcoin als Zahlungsmittel beschlossen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte dies als gefährlichen Schritt für «die finanzielle Stabilität, die finanzielle Integrität und den Schutz der Verbraucher» kritisiert.

«Diese Maßnahme platziert die Zentralafrikanische Republik unter den mutigsten und visionärsten Ländern der Welt», erklärte hingegen Namsio. Das Land befindet sich seit nahezu neun Jahren in einem Bürgerkrieg und belegte auf dem Human-Development-Index der Vereinten Nationen zuletzt den vorletzten Platz. Die bisherige alleinige Währung des Landes, der CFA-Franc, wird neben der Zentralafrikanischen Republik auch in Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, der Republik Kongo und im Tschad akzeptiert.

(AFP)

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