Behörde warnt – Zu viel Fisch schadet der Gesundheit

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Behörde warntZu viel Fisch schadet der Gesundheit

Mehr als zweimal pro Woche Fisch kann zu chronischer Vergiftung führen, warnt die französische Lebensmittelagentur Anses.

Nach dem Fleisch warnen französische Behörden nun auch vor dem Konsum von fetthaltigen Fischen. (Bild: Maryna Velychko)

Nach dem Fleisch warnen französische Behörden nun auch vor dem Konsum von fetthaltigen Fischen. (Bild: Maryna Velychko)

Nicht nur Fleisch, auch fetthaltige Fische wie Sardinen und Lachs können die Gesundheit gefährden, schreibt «Le Matin». Die Zeitung beruft sich auf eine Warnung der französischen Lebensmittelagentur Anses. Wer mehr als zweimal wöchentlich fettreiche Fische esse, riskiere eine chronische Vergiftung.

Anses weist darauf hin, dass viele Fische mit Dioxinen, Quecksilber und dem Weichmacher PCB belastet seien – alles Stoffe, die durch den Menschen in die Umwelt gelangen. Insbesondere die wegen ihrer Omega-3-Fettsäuren eigentlich besonders gesunden Fische wie Lachs, Sardinen und Hering seien besonders belastet. Einige Umweltgifte würden sich in lebenden Organismen ansammeln, insbesondere im Fett.

Risiko einer chronischen Vergiftung

Die Lebensmittelsicherheitsagentur Anses empfiehlt, höchstens zweimal wöchentlich Fisch zu essen und dabei bei Art und Herkunft abzuwechseln.

Die positiven Wirkungen von Fisch für die Gesundheit seien aber wichtiger als die negativen, sagen Lebensmittelexperten. Trotzdem sei es so, dass sich die giftigen Substanzen auch im menschlichen Körper anreichern, da Schwermetalle und Weichmacher auch von uns nicht ausgeschieden werden können.

(L'essentiel Online/huf)

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