Roland Garros – Zum Start wartet ein Hammerlos auf Muller

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Roland GarrosZum Start wartet ein Hammerlos auf Muller

Luxemburgs Tennisprofi Gilles Muller bekommt es zum Auftakt der French Open mit einem ehemaligen Top-Ten-Spieler zu tun. Der Luxemburger gibt sich kämpferisch.

epa04772804 Gilles Muller of Luxemburg in action against Novak Djokovic of Serbia during their second round match for the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 28 May 2015. EPA/ROBERT GHEMENT +++(c) dpa - Bildfunk+++

epa04772804 Gilles Muller of Luxemburg in action against Novak Djokovic of Serbia during their second round match for the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 28 May 2015. EPA/ROBERT GHEMENT +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/Robert Ghement

Vor fast genau einem Jahr stand Gilles Muller auf der großen Tennisbühne. Zwar kassierte der Luxemburger bei den French Open gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic eine derbe Niederlage (Video), trotzdem begeisterte er mit seinem Auftritt auf dem Court Suzanne-Lenglen nicht nur die Fans aus dem Großherzogtum.

Nun steht das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres wieder vor der Tür. In der ersten Runde trifft Muller auf den 30-jährigen Marcos Baghdatis aus Zypern. Vor dem Start des Sandplatz-Events hat der 33-Jährige mit L'essentiel über seine Form und seine Ziele gesprochen.

L'essentiel: Herr Muller, wie geht es Ihrem Handgelenk?
Gilles Muller: Ich habe keine Schmerzen mehr. Es ist immer noch ein wenig steif, aber ich bin zufrieden mit der Heilung.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die French Open?
Ich hatte nicht die ideale Vorbereitung. Auf Sand habe ich nur ein Match gespielt, in Monte Carlo. Aber körperlich habe ich hart gearbeitet. Im Tennis kann vor allem das erste Spiel schwierig sein. Ich muss in mein Spiel finden.

Wie bewerten Sie Ihre bisherige Saison 2016?
Der Anfang des Jahres war gut, seit März läuft es etwas schlechter, aber nicht dramatisch. Meine starke Zeit der Saison kommt mit den Turnieren auf Gras und auf dem Hartplatz. Auch für die Olympischen Spiele bin ich guten Mutes. Mein Ziel bleibt, ein ATP-Turnier zu gewinnen.

(Nicolas Martin/jm/L'essentiel)

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