Luxemburg – Zwei Fußgänger und ein Fahrradfahrer verletzt

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LuxemburgZwei Fußgänger und ein Fahrradfahrer verletzt

LUXEMBURG - Trauriger Tag in Luxemburg. Gleich mehrere Menschen wurden bei Unfällen verletzt, unter anderem ein vierjähriger Junge. Eine neue Kampagne soll wachrütteln.

In Luxemburg-Stadt wurde ein Fahrradfahrer von einem Bus angefahren.

In Luxemburg-Stadt wurde ein Fahrradfahrer von einem Bus angefahren.

Leser-Reporter

Jeder fünfte Schwerverletzte auf Luxemburgs Straßen war 2015 ein Fußgänger oder Radfahrer. Eine traurige Statistik, die am heutigen Mittwoch weiter gefüttert wird. In Bereldingen wurde ein vierjähriger Junge am späten Nachmittag auf einem Zebrastreifen von einem Pkw angefahren und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

In Grevenmacher wurde ein Fußgänger am Morgen – ebenfalls auf einem Zebrastreifen – leicht verletzt. Das erste ankommende Fahrzeug war zwar stehengeblieben, ein nachfolgender Pkw stieß jedoch ungebremst in sein Heck und schob es auf den Zebrastreifen und den Fußgänger.

Kurz zuvor wurde bereits ein Fahrradfahrer in Luxemburg-Stadt verletzt. Als er sein Gefährt abstellen wollte, kollidierte er mit einem Bus. Der Radler musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Neue Verkehrskampagne

In Angelsberg wollten Polizeibeamte den Verkehr anhalten, damit eine Frau mit ihren beiden Kindern die Straße passieren kann. Ein Autofahrer missachtete die Handzeichen und floh. Erst nach einer Verfolgungsjagd konnten die Polizisten den Rowdy stoppen – und verhaften.

Genau solche Vorfälle – die sich Tag für Tag auf Luxemburgs Straßen ereignen – sind der «Sécurité routière» ein Dorn im Auge. Deshalb hat sie am Mittwoch die Kampagne «La route, c’est nous tous» lanciert. 150 Schilder sowie Werbewände und Zeitungsanzeigen weisen landauf, landab darauf hin. Ziel es ist, sämtliche Verkehrsteilnehmer – ob Pkw-, Lkw-, Auto-, Fahrradfahrer oder Fußgänger – darauf hinzuweisen, das die Straßen nur sicher sind, wenn sich alle an die Regeln halten.

(mc/L'essentiel)

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