CGFP kritisiert – «Zwei Indextranchen gehen verloren»

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CGFP kritisiert«Zwei Indextranchen gehen verloren»

LUXEMBURG – Die Beamtengewerkschaft hält den von der Regierung geplanten Eingriff in den Index-Mechanismus für «keinesfalls hinnehmbar».

Die Tabakpreise sollen aus dem so genannten Warenkorb herausgenommen werden.

Die Tabakpreise sollen aus dem so genannten Warenkorb herausgenommen werden.

DPA

«Durch den Eingriff könnten den Angestellten über die kommenden drei Jahre zwei Indextranchen verlorengehen», bemängelt die Gewerkschaft CGFP nach einer Sitzung ihres Nationalvorstands der Gewerkschaft am Donnerstag. Einen Eingriff in den Index-Mechanismus lehnen die Gewerkschaftsmitglieder «kategorisch ab».

Die Regierung hatte nach dem Scheitern der Tripartite im Dezember im Alleingang entschieden, die Anpassung der Löhne an die Teuerung auf eine Indextranche im Jahr zu beschränken. Diese dürfte im Oktober kommen und nicht wie von der Inflation vorgegeben zum 1. März. Zudem zählen bei der Berechnung der Indextranche – dem sogenannten Warenkorb – ab März Tabak und Alkohol nicht mehr mit. Auch über ein Herausrechnen der Sprit- und Rohölpreise soll nachgedacht werden.

Jede «Verfälschung des Warenkorbs» käme einem «Anfang vom Ende des bewährten Systems» gleich, kritisieren die CGFP-Vorstandsmitglieder. Die CGFP fordert die Gewerkschaften zudem auf, sich zusammenzuschließen, um gegen die Maßnahmen zu protestieren. Dafür ist es in den Augen der Beamtengewerkschaft noch nicht zu spät, da die Abgeordneten noch kein grünes Licht für die Veränderungen gegeben hätten, so die CGFP.

(L'essentiel Online)

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