Gault&Millau-Auszeichnung – Zwei junge Talente kochen im «Pavillon Eden Rose»
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Gault&Millau-AuszeichnungZwei junge Talente kochen im «Pavillon Eden Rose»

LUXEMBURG – Der «Pavillon Eden Rose» ist die «Entdeckung des Jahres» 2022 des Gault&Millau. «L'essentiel» hat mit Besitzerin Caroline Esch gesprochen.

Caroline Esch und ihr Verlobter Valérian Prade arbeiten in ihrer Küche mit glutenfreien und saisonalen Produkten.

Caroline Esch und ihr Verlobter Valérian Prade arbeiten in ihrer Küche mit glutenfreien und saisonalen Produkten.

Zwei Namen, die Sie sich merken sollten: Caroline Esch (26) und Valérian Prade (24) könnten in den kommenden Jahren in der Gastronomie des Großherzogtums noch (mehr) von sich reden machen. Die junge Frau, die an der Hotelfachschule in Diekirch ihre Ausbildung gemacht und am Institut Paul Bocuse einen Abschluss in Kochkunst und Restaurantmanagement erworben hat, wurde zusammen mit ihrem Verlobten vom Gastronomieführer Gault&Millau Luxembourg gerade zur «Entdeckung des Jahres» 2022 gekürt.

Im Juni 2019 hat Esch die Leitung des «Pavillon Eden Rose» in Kayl übernommen, Prade, ehemaliger Koch bei Bruno Oger in Le Cannet in Südfrankreich, folgte ihr zwei Jahre später. Der «Pavillon Eden Rose» ist das einzige 100 Prozent glutenfreie Restaurant im Großherzogtum und für seine traumhafte Umgebung ebenso bekannt wie für seine Spezialitäten, darunter die Artischockentorte mit Frischkäse und Kresse von Valérian und die Apfelrose mit Crème Isigny, Honig aus Frisingen und Blütenpollen, die Caroline kreiert hat.

«Ich wusste schon immer, dass ich in der Gastronomie arbeiten würde, aber es hat eine Weile gedauert, bis mir klar war, in welcher Position», erzählt uns die junge Köchin. «Diese Leidenschaft ist ganz natürlich entstanden, ich habe meiner Mutter oft beim Kochen zugeschaut, als ich klein war. Meine Eltern haben mich vieles probieren lassen, um meinen Geschmackssinn zu fördern».

Obwohl die Pandemie auch dem jungen Gastro-Paar in die Quere kam, konnten die beiden auch diese schwierigere Phase für sich nutzen, wie sie berichtet: «Wir haben uns die Zeit genommen, alles zu überdenken: Kochen, Backen, Tischkultur, soziale Netzwerke usw. Valérian hatte in der Küche freie Hand und es ist ihm zu verdanken, dass sich das Restaurant weiterentwickeln konnte. Ich selbst kümmere mich neben meiner Rolle als Geschäftsführerin auch um die Patisserie und die Bäckerei. Der Gault&Millau-Preis war die Belohnung für all unsere Bemühungen. Wir haben ihn mit unseren Familien und unserem Team gefeiert, denn sie haben zu unserem Erfolg beigetragen».

(pp/L'essentiel)

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