Steuererhöhungen – Zwölf Euro weniger Gehalt seit Januar
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SteuererhöhungenZwölf Euro weniger Gehalt seit Januar

LUXEMBURG - Welche Auswirkungen haben die Steuererhöhungen auf Ihr Einkommen? Wir haben einige Beispiele nachgerechnet.

Eine alleinstehende Person (Steuerklasse 1), die den Mindestlohn empfängt (1‘874 Euro pro Monat), wird Ende Januar zwölf Euro weniger von seinem Nettogehalt sehen.

Eine alleinstehende Person (Steuerklasse 1), die den Mindestlohn empfängt (1‘874 Euro pro Monat), wird Ende Januar zwölf Euro weniger von seinem Nettogehalt sehen.

Dieses Jahr werden Steuerzahler zur Kasse gebeten. Gründe sind die Nicht-Anpassung der Steuertabelle (die aufgrund der hohen Inflation im Jahr 2011 eigentlich angepasst werden sollte), die Erhöhung der Solidaritätssteuer von vier auf sieben Prozent, die Streichung der Kilometerpauschale für die ersten vier Kilometer und die Einführung der höchsten Steuerklasse von 40 Prozent für Jahreseinkommen von mehr als 100'000 Euro.

Eine alleinstehende Person (Steuerklasse 1), die den Mindestlohn empfängt (1'874 Euro pro Monat) wird Ende Januar 12 Euro weniger von ihrem Nettogehalt sehen. Eine alleinerziehende Mutter mit Kind oder eine alleinstehende Person im Alter ab 65 Jahren (Klasse 1a) werden dagegen verschont. Vorausgesetzt, dass sie den Mindestlohn beziehen. Verdienen sie dagegen 2'900 Euro, dann verlieren sie monatlich 33 Euro. «Aufgrund der Struktur der Steuertabelle ist es vor allem die Mittelschicht, die am stärksten betroffen ist», sagt der stellvertretende Direktor der Arbeitnehmerkammer (CSL), Sylvain Hoffmann.

Ein weiteres Beispiel: Eine alleinstehende Person, die 2'900 Euro brutto pro Monat verdient, verliert etwa 31 Euro von ihrem Gehalt. Bei 4'400 Euro brutto gehen schon 63 Euro zusätzlich an den Staat. Ehepaare müssen inetwa in der gleichen Relation auf Geld verzichten. Bei einem gemeinsamen Bruttoeinkommen von 8800 Euro pro Monat verliert ein solcher Haushalt 101 Euro. Bei einem Einkommen von 5'900 Euro gehen 46 Euro an den Staat.

(L'essentiel Online/Patrick Théry)

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