Angst vor zweiter Welle

27. Juli 2020 07:51; Akt: 27.07.2020 07:52 Print

Corona-​​Krise reißt Ryanair in die Verlustzone

Der irische Billigflieger fürchtet eine mögliche zweite Welle und wagt daher aktuell keine Gewinnprognose.

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Das Quartal sei das schwierigste in der 35-jährigen Geschichte von Ryanair gewesen, teilte das Unternehmen mit. (Bild: DPA/Marcel Kusch)

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Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat Europas größten Billigflieger Ryanair im abgelaufenen Quartal nicht so tief in die roten Zahlen gerissen wie befürchtet. Unter dem Strich stand im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni ein Verlust von 185 Millionen Euro nach einem Gewinn von 243 Millionen ein Jahr zuvor, wie die Rivalin von Easyjet und der Lufthansa-Tochter Eurowings am Montag in Dublin mitteilte. Analysten hatten mit einem größeren Minus gerechnet.

Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um 95 Prozent auf 125 Millionen Euro ab. Die Zahl der Fluggäste brach sogar um 99 Prozent auf eine halbe Million ein. Das Quartal sei das schwierigste in der 35-jährigen Geschichte von Ryanair gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Eine Gewinnprognose wagte das Management um Ryanair-Chef Michael O'Leary weiterhin nicht. Die größte Gefahr sei eine mögliche zweite Welle von Infektionsfällen im späten Herbst. Ryanair rechnet im Geschäftsjahr bis Ende März 2021 jetzt mit rund 60 Millionen Fluggästen. Im zweiten Geschäftsquartal, das den Großteil der wichtigen Sommersaison umfasst, soll der Verlust aber geringer ausfallen als im abgelaufenen Jahresviertel, da der Flugverkehr seit 1. Juli wieder anzieht.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 27.07.2020 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Herr O’Leary hat dach schon emol gutt Idien zB Passagéier bezuelen doen fir op Toilette ze goen... kann bestemmt séng compagnie retten. wann et muss sin op Käschten vun allen anneren. Iwwrigens, e last minute ticket, Urgencen kommen fir, hun och bei him e gesalzenen Präis: ca 300€ Mailand-Lux, ähnlech London-Lux.

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 27.07.2020 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Herr O’Leary hat dach schon emol gutt Idien zB Passagéier bezuelen doen fir op Toilette ze goen... kann bestemmt séng compagnie retten. wann et muss sin op Käschten vun allen anneren. Iwwrigens, e last minute ticket, Urgencen kommen fir, hun och bei him e gesalzenen Präis: ca 300€ Mailand-Lux, ähnlech London-Lux.